Band 
Zweyter Theil.
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Z52 Lvn. Mandajors von

Denn Sidomus giebt klärlich zu verstehen, daß Trevi,don an der Rechten des Tarnstusses , zwischen diesemFlusse und der Stadt Tlermonc, aus welcher er sein Buchschrieb, gelegen; indem sein Buch den Tarnfluß undden Berg Austra erst nach der Zeit sehen soll, wenn esden Ferreol zu Trevidon gesehen haben wird.

Das andere Landgut Lerreols,Vrufranum genannt,lag an dem Ufer des Gardonflusses , auf dem Wege vonVksmes nach Tlermonc in Auvergne. Sidonius ge-denkt desselben in^9> Briefe des zweyten Buches, so er anden Donidius geschrieben. Uebrigenö sind dieß die zwo 'einzigen Stellen, welche uns lehren, daß Trevidon undprusianum, Lerreols Lusthäuser gewesen, wie auch,daß das Lusthaus Vorocingus, dem Apollmaris gehö-ret habe. Sie zeigen zugleich an, daß die zwey letzten,nämlich prujranum und Vorocingus, an dem Ufer desGardon gelegen, auf der Landstraße von Tlerinonc nachVlismes , neben einer Ebene, unten am Fusse verschiedenermit Weingärten und Oelbäumen bepstanzten Hügel. Allediese Beschreibungen nun, können unmöglich einem andernOrte zukommen, als demjenigen Thale, darinnen ansetzt dieStadt Alais (im Languedoc) die Hauptstadt der Land-schaft Tevennes liegt.

Um diese Meynung fest zu setzen, untersucht HerrMandajors die Verse und den Brief des Sidonius,und alles hilft ihn immer mehr überzeugen: daß Voro-cingus, dieses Bischofes Lusthaus , zwischen dem BergeLausere, und der Stadt Näsines gelegen ; ein Raum,dazwischen sich die Stadt Alais befindet, welche, wie manweis, sieben französische Meilen von Vkismes, und sechsvon dem Berge Lausere, gerade unten am Fusse des Te-vermischen Gebirges, und an dem Eingangs der Ebenendes niedern Languedocs, liegt.

Was Sidomus hinzufügt, daß diese zwey Häuseran dem Ufer des Gardons gebauet gewesen, bestärket

Herrn