Ferreols Landgütern. zzz
Herrn Mandajors Meynung von neuem. In der Thatsiießt der Gardou nur in einem Raume von ungefähr sechsfranzösischen Meilen, an der Landstraße von LUrsmes nachClermonc, und eben in diesem Raume liegt die StadcAlcns, deren äußeres Ansehen gar wohl mit allem demübereinstimmt, was Gtdonius von prustanum undVorocingus sagt.
Herr Mandajscs fügt allem, was hier gesagt wor-den , noch die Aehnlichkeit zweener neuern Namen, mitden Namen prustanum und Vorocingus bey, und erist sehr geneigt zu glauben, daß der Name Brests, undauf Lateinisch krellum, den heute zu Tage-ein Stück desAlaiststhen Gebiethes führet, und der Name Brocen,Lateinisch krocincus, ^en ein anseht unbewohntes Kirchspielhat, swelcheö zwey hundert Schritte von der Stadt Alaisliegt, zween aus prustanum und Vorocingus verstüm-melte Namen sind. Die Veränderung des letztem ist fastunmerklich, und es ist kein Wunder, daß in zwölf hundertJahren, aus Vorocingus, Brocincus geworden, in-sonderheit in Languedoc. Den Namen Brests betref-fend , so gesteht Herr Mandasors, daß man die Spurendes Namens prustanum, so gar merklich darinnen nichtantrifft; allein, außer daß es nicht an Beyspielen einer sogeringen Zusammenziehung fehlet, so glaubt er auchum so viel mehr berechtiget zu seyn, selbige anzunehmen, daer prustanum in der Nachbarschaft.von Vorocingus,suchen muß; indem Gidsnius anmerkt, diese zween Oercechatten gar zu nahe an einander gelegen, daß man Pferdegebraucht hatte hinzureiten; ungeachtet sie auch entfernetgenug gewesen, daß man ohne müde zu werden, zu Fuße nichthätte hinkommen können ; ein Zwischenraum der, wie HerrMandasors bemerkt, sich eben zwischen Brestsund Broceu, findet.
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