Band 
Zweyter Theil.
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.Z64 n Verkok, von Kürassen

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I,x.

Des Hm. Ms Verkok Gedanken,

von dem Unterschiede der Kürasse

und Wapmröcke. 1711.

^-^Ua die Kürasse und Wappenröcke seit einigen Jahr-Hunderten nicht mehr gebräuchlich sind, so werdendiese zwo Arten von Rüstungen oftmals mit einan-der verwechselt, und die Geschichtschreiber selbst reden nichtallezeit auf eine solche Art davon, daß man sie genugsamunterscheiden könnte. Der Herr Abt Vertoc will, daßsie unter einander gar keine Verhältniß hätten, und bemü-het sich in einer Abhandlung, die er im i?n Jahre derAkademie vorgelesen, ihren Unterschied, aus der Materieworaus sie bestanden, aus ihrer Forme und aus ihrem Ge-brauche, zu beweisen.

Er fängt bey dem Küraß an, und erkläret ihn, nachdem kVörterbuche der französischen Akademie so: siesey der Haupttheil der Rüstung, und bestehe 'gemeiniglichaus Eisen, und bekleide den Leib von vornen und von hin-ten, von den Achseln an, bis auf den Gürtel. BeydenGriechen und Römern kannte man dreyerley Arten vonKürassen. Einige waren nur von Leinwand und einemgeschlagenen und durchnähten Tuche; andere von Leder,und noch andere von Eisen. Was die erstem betrifft, soversichert plinius im 48 Cap. des 8 Buchs, daß sie ausetlichen auf einander gelegten und durchnähten Tüchern be-standen. Dergleichen war Alexanders Küraß, nach desDie» von LTkicäa Berichte; und des Galba seiner, dessenim Sueeon gedacht wird: der, da er von dem Aufruhre

redet,