der Chineser. 363
mit her dritten; die fünfte mit der achten; und die sechstemit der siebenden; die neunte bleibt ohne Reim. Bey-den zwölfzeiligten endlich reimet sich die erste, vierte, neunteund zwölfte Zeile mit einander; die andere reimet sich mitder dritten, die fünfte mit der achten, die sechste mit dersiebenden, und die zehnte mit der eilsten
Hier folgt die Probe von einem achtzeiligten Verse,nebst der Übersetzung. Er enthalt das Lob des lVei-denbaumes, und ist aus einem chinesischen Romane ge-zogen, welchen der Herr Hoange, ein Chineser, ange-fangen hatte inö Französische zu übersetzen:
Ikon li kkväng x tT kü ckii»LO ine 6oü ck» iro tkso kko»
» tiene ckine kkene ioü Kiene kko»kl tosne xioü kkoene pou to»ne kinenne lsL pL tkeon ine ioü ktkko» moe tckvüsnZ kiss kki von treujü ko p8u t»i tckune trän« treuiö iL tcki tcki treu tkün ckii.
Das heißt: Raum ist die Frühlingszeit gekom-men, da der LVeidenbaum die gelbe Farbe seinesHolzes mir einem grünen Rocke bedecket. SeineSchönheit beschämet den Fischer, welcher aus Ver-druß die Blumen die ihn schmücken, herunter reißtund auf die Erde streuet. Der Glanz der lebhaf-testen Farben kann sich mit der ungekünsteltenund rührenden Anmuth dieses Baumes nicht verglei-chen- Er kömmt dem Frühlinge noch zuvor, undohne daß er der Geidenwürmer benörhigec ist, sobekleidet er selbst seine Blätter und Aeste mir einemGammce, den dieses Insecr nicht gesponnen hat.
Man hat sich in dieser Übersetzung, so viel als es diefranzösische Sprache nur leiden wollen, an den Schwungder chinesischen gebunden.
I-X'.