Band 
Dritter Theil.
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i. Fönten», voll

tenü, r. daß von den ältesten Zeiten her, die feyerlichenBündnisse iznd Eidschwüre in Gegenwart der Altare ge-schehen. 2. Daß der Gebrauch, die Opfer mit einemGastmahle zu beschließen, seinen Ursprung hier genommen;indem Jakob den Laban mit allen Seinigen bewirthet,nachdem er dem Herrn sein Opfer gebracht. Oftmals sehter hinzu, diente der Altar gar zum Tische, und so war derGebrauch zu Rom, bey Herkuls Altare, gra marima ge-nannt. z. Daß dieß Denkmaal, denjenigen Gebrauchauf das höchste Alterthum zurück führe, welcher nach derZeit beobachtet worden, an den Enden der Lander, und aufden Gränzen der Staaten, diejenigen Altäre und Gränz,steine, zustellen, welche von der Zeit an, heilig und un-verletzlich geworden.

Bey Gelegenheit des Altars zu Gichem, welchenJakob den starken Gorc Israels nennt, bemerkt HerrFontenü, daß der Gebrauch, den Altaren Namen zu ge-ben , sehr alt sey, und nach dem auch von den Heiden be-obachtet worden. So sieht man auch zu Rom den AltarJupiters pistors, oder des Beckers; zu Athen, denAltar des Herkules Cinosarges, oder des weißen Hun-des ; in Troas, den Altar des stnindischen Apollo, oderder Ratzen u. s. w.

Endlich bemerkt der Herr Abt Fönten», daß außerdenen Altären, deren die heilige Schrift ausdrücklich ge-denkt, es noch viele andere gegeben, welche die Patriar-chen und diejenigen, so den Herrn erkannten, z. E. Mel-chisedech, der König zu Gerare, und einige andere,demselben auch weiheten, um ihm einen andächtigen Got-tesdienst zu leisten.

Von diesem ersten Zeitpuncte nun, schreitet der HerrAbt zu denen Zeiten, da die Istaeliten in Aegypcen leb-ten; und da die heilige Schrift gar kein Wort von den Reli-gionsübungen sagt, die sie in diesem Lande, bis zu ihremAusgange getrieben, so kann man auch nichts als Muth-

maßun-