Bacchus Ammen. zr
auf dieses Schriftstellers Wort, sich nicht scheuet zu sagen,Ino habe den Sohn der Semele, aus den Händender Nasaden empfangen: allein, was soll man hierausanders schließen? als daß man diesem Mychographo, nichteben auf sein Wort glauben muß, wenn er griechische Schrif-ten überseht. Vieleicht hat er in eben dergleichen Quellenauch eine gewisse ganz andere Sage, von der Zahl der Am-men des Bacchus geschöpfet. Alü, sagt er in der i8 Fa-bel, vocant, gu^ium Nomina Listeis-
blrato, Lrchtns, Lronüa, kolzllizmmo.
Uebrigens sind die Alten über dem Namen der HM-den eben so uneins. Gleichwohl scheint es, daß des He-ftodus Mennung am meisten angenommen wird. Inseinem Gedichte vom Gestirne, wovon TzeycS so) undThron ein Stück anführen, heißen sie, phasyle, Ro-ronis, Rlra, phäo und Eudora Diodsr erkennetderen nur drey, und nennet sie, philia, Roronis undFxieis; allein das Wort muß in ch-Eu-ch oerwan-delt werden. Denn erstlich , setzt keiner von allen denenSchriftstellern, deren Zeugnisse man oben angesüyrec hat,die phrlia unter die Zahl der Hpadm. Zum andern, sinddie Namen Moronis und Vstea, im Dtodor und Hcfto-dus dieselben; und folglich ist gar keine Wahrscheinlichkeit,daß diese Schriftsteller, im Absehen auf die PHLftle, voneinander abgewichen seyn sollten. Es war ihrer auch, impherecydes eben sowohl als der Aoronis undAlea, ge-dacht worden. Eben das wollen wir von der j)häo undEudora sagen. Dieser Mykhologist setzt des Heftodusseinen fünf Hpadett, noch zwo bey, nämlich, die Anisbrofta und Didne, deren Name im Hygm, durch dieAbschreiber, in Thspene, verwandelt worden. Nach sei-nem Geständnisse indessen, übersetzt er dm j)herecydes,und dieser letztere hatt« Dione geschrieben: wie die ange-führten Worte von Homers Scholiasten zur Gnüge bewei-
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