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zu dem griechischen Sprüchworte Gelegenheit gegeben: denIsthmus durchstechen wollen, um ein unmöglichesUnternehmen anzudeuten. Neptun hatte auf diesemIsthmo einen berühmten Tempel, neben dessen Seite einFichtenwald war, den man ihm geheiliget hatte; und nahebey diesem wurden die isthmijchen Spiele gefeyerk.
Der Herr Abt Mafsieu hat im pichen Jahre, allesuntersucht, was die Feyer dieser Spiele betrifft. Dieß ge-schah in einer besondern Abhandlung, die er vor die Ueber-setzung der isthmischen Oden des pindarus gesetzt habenwürde, wenn der Tod ihn Nicht dahin gerissen hätte, be-vor er dieses Werk vollendet hatte. Seine Abhandlungläuft auf sechs Hauptstücke hinaus ; nämlich auf den Ur-sprung der isthmischen Spiele; auf ihre Wiederherstellungdurch den Theseus; auf den Zeitpunct, welcher zwischeneiner Feyer dieser Spiele und der andern, verlief; auf dieJahrszeit, in welcher sie geseyert wurden; auf die Preise soman dabey ausgetheilet; auf die Richters) ihnen vorgestan-den ; und auf die merkwürdigsten Begebenheiten, so dabeyvorgefallen.
Die isthmischen Spiele wurden anfänglich dem Me-licerres, oder palämon, einem Meergotte zu Ehren ein-gesetzt; und zwar bey folgender Gelegenheit. Jno, dieGemahlinn des Arhamas, Königes zu Orchomen inBöoticn, wollte der Wuth ihres sie verfolgenden Ge-mahls entrinnen, und stürzete sich mit ihrem Sohne Meli-cerres ins Meer. Neptun crbarmete sich der Mutterund des Sohnes, und machte zween Meergötter aus ihnen.Der Mutter gab er den Namen Leukorhoe, oder Leu-korhea, und den Sohn, nannte er palamon. Indes-sen hatte ein Delphin den Leichnam des Melicerres ansUfer getragen. Sisyphus, ein König zu Rorinth, fanddenselben und begrub ihn. Einige Zeit darauf ward dasLand von einer heftigen Pest heimgesucht, und nachdemSssvphus das Orakel befragt, bekam er zur Antwort:
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