Band 
Dritter Theil.
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Wünschen Spielen.

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„land, und mit dessen Einwohnern ablaufen würde, und„einige überließen sich nicht nur heimlich ihren Muthma-ßungen , sondern sagten auch überlaut, was sie davon„dächten. Die Römer nahmen denn ihren Sitz in/ den„Versammlungen, als der Herold, unter dem Schalle„einer Trompete, wie gebräuchlich, sich mitten auf den„Platz begab, u«d nachdem er zum Stillschweigen gebla-,.sen, folgende Worte mit lauter Stimme aussprach: Der„Senat, das römische Volk, und der Feldherr Ti.„tus Quintius, nachdem sie den Röntg Philipp über-,„wunden, und die ganze macedonische Macht be-zwungen, erklären hiermit, daß künftig die Korin-„kher, Phocäer, alle Lokrier, die Insel Euböa, die„Magnesier, Thessalier, Perrhebiener, Achaer und Phti-„othen, ihrer Freyheit und Befreyungen genießen,„und sich, nach ihren Gesetzen regieren sollen. Der„Herold setzte diesen Völkern noch diejenigen hinzu, welche„Philippens Regimenke unterworfen gewesen. Dieser„Ausruff verursachte eine Freude, die diese Menge Volks„kaum fassen konnte. Sie zweifelten, sie sahen sich einan-der an, und das, was sie vor Augen sahen, kam ihnen„als ein Traum vor. Sie konnten kaum ihren eigenen Oh-„ren glauben, und fragten ihre Nachbarn, was aus einem„jeden unter ihnen werden würde? Der Herold muß noch„einmal hervor treten. Alle drängen sich, ihn nicht nur„zu hören; sondern auch den Ankündiger ihrer Freyheit zu„sehen. Er wiederholt dieselbe Formel noch einmal; und„alsdann überliefert man sich mit völliger Gewißheit der„Freude. Die Ausrüstungen waren so groß, und wurden„so oft wiederholet, daß man gar leicht erkennen konnte,„nach dem Urtheile des größten Haufens , sey die Freyheit„das höchste Gut. Man feyerte die Spiele in aller Ges„schwindigkeit; allein, weder die Gemüther, noch die Au-gen , gaben auf die Schauspiele acht: so sehr hatte die„Freude so man empfand, den.Genuß an diesen Ersetzun-gen vertrieben.,,

Diese