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vi. Massen, von den
In der Folge wurden diese Kronen von dürrem Ep-pich gemacht, weil diese Wasserpflanze, dem k?eptun ge-heiligt war, und man sich auch deren bey den Leichenge-prängen bedienetc. Nun waren aber die flämischen Spiele,bey ihrer Einsetzung, bloß eine Trauerfeyer.
Wenn wir indessen dem plurarch glauben, so hatman zuletzt abermal Fichtenkronen genommen. Man mußbemerken, daß, so wie man bey den isthmischen Spieleneine Zeit lang Kronen von dürrem Eppiche gab, die Kro-nen bey den nemeischen Spielen hergegen, von grünemEppich, waren.
Die Aorimhier waren die gebohrnen Richter dieserSpiele. Allein, als Lucius Mummius, 144 Jahre vorder,christlichen Jahrrechnung, Rorinrh eingenommen hatte,so übergab er dieses Recht den Sicyoniern; und sie genos-sen es eine Zeitlang. Worauf die Stadt Corinth, nach-dem sie ihre Vorrechte wieder erlanget hatte, die Aufsichtüber diese Spiele wieder annahm, und sie bis aufKaiser Ha-drians Zeiten auch behielt, als um welcheZeit sie ganz undgar abgeschafft wurden.
Indem man diese Spiele noch feyerte, geschah es,daß der Consul Titus GuinriusLlaminius, nachdem erPhilippen, den König von Macedonien überwunden,dem ganzen Griechenlande öffentlich die Freyheit wiedergab. Livius erzählet die Sache in des zweyten Zehends,drittem Buche, so: es war damals eben die Zeit, da mandie isthmischen Spiele feyerte. „Es war eine unzählbare„Menge Volks hingekommen, entweder weil die Griechen„dergleichen Schauspiele von Natux liebten, allwo aller-ley Wettstreite der Geschicklichkeit, Stärke und Behen-digkeit, in Vorschlag gebracht wurden; oder auch wegen„der Lage des OrkS, der zwischen zweyen Meeren liegt, da-„her man denn von allen Enden leichtlich hinkommen kann.„Man erwartete mit Ungeduld, wie es endlich mit Griechen-land,
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