Band 
Dritter Theil.
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Kriege wider die Atlantiden. 6i

von dem Daseyn dieser Insel, daß es wahrscheinlich ist,si«müssen etliche'Denkmäler gehabt haben, die daffelbige be-stätiget. Doch niemand hat umständlicher davon geredet,als plako, in seinem Dmäus und rm Aririas. Indiesen zwey Gesprächen erzählet er nach der Länge, dieKriege der Athenienser, wider die Völker dieser Insel.

Annas, eine von seinen redenden Personen, versi-chert, daß Golon, diese Sache seinem Großvater erzählet,der sie oftmals wiederholet, und daß er sie von demselbenerlernt hätte.

Auf dieses Zeugniß untersuchte Herr Baudelok imi?2i. Jahre, diese Geschichte, in einer Abhandlung, inwelcher er alle Zeugnisse der Alten von dem Daseyn dieserInsel, anführet: da aber das ausdrücklichste und vielleichtauch dasjenige, welches den andern Gelegenheit gegebendavon zu reden, PlatonS seines ist; so muß man zuförderstanführen, was dieser Weltweise davon sagt. „Es ist„schon einige tausend Jahre, spricht Armas (/>), daß„eö einen Krieg unter den Einwohnern, die jenseit Her-„kuls Seulen und denenjenigen gegeben, welche diesseits„wohneten. Die Athenienser waren die Anführer dieser„letzter», und endigten den Krieg glücklich; in welchem die„Könige der atlantischen Insel die Anhetzer gewesen waren.„Diese Insel für sich allein war größer, als ganz Asien„und Africa. Mit der Zeit versunk sie in einem großen„Erdbeben. Hat man nun dasjenige vergessen, was in„jener ersten Zeit vorgefallen ist, so ist e§ daher geschehen:„weil die Bedürftniß der Menschen sie mit nothwendigern„Dingen beschäfftigte, als daß sie ihren Kindern erzählen„sollten, was sie wüßten.,,

Damit diese Erzählung ein größer Gewicht bekomme,so setzt Arictas hinzu: er habe noch die Schriften in Hän-den, die sein Großvater vom Solon bekommen , und in

weh

(/>) Zn den Gespräche welches seinen Namen führet.