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vn. Baudelot, von dem
welchen dieser Gesetzgeber die Geschichte dieses Krieges soerzählete, wie er sie von den ägyptischen' Priestern er-lernet.
„Inder Eintheilung, sagten diese Priester, die die„Götter von dem Erdbälle gemacht, war das alkantische„Meer dem Neptun -anheim gefallen. Dieser Gott, theilte„die Insel in zwo Hälften, und schenkte ste denen mit einer„Sterblichen erzeigten Kindern. Der älteste, den er Ar-„las nannte, war ein König des ganzen Landes; und eben„von diesem Prinzen, haben dieser Theil des Oceans und„die benachbarten Länder den Namen bekommen. „
Nach einer ziemlich umständlichen Beschreibung dieserInsel, rühmet Aririas deren Vorzüge, sowohl was dieNothdurft, als was die Anmuth des Lebens betrifft. Ertheilet sogar den Riß der königlichen Schlösser, und desdem Neptun geweihten Tempels mit. Hierauf redet ervon den unschuldigen und überaus redlichen Sitten der Völ-ker dieser Insel, in den ersten Zeiten; und setzt hinzu: daß,da sich unter diesen Insulanern die Unordnung hingeschli-chen , sie die Rache des Himmels auf sich gezogen, und ihreInsel ganz untergesunken sey.
Jm Timäus, redet eben dieser Aritias, noch weit-läuftiger von dieser Sache, und man steht, woher Solonalles das erfahren, was er von dieser Insel erzählet. Sc>-lon, sagt I^ritias, wenn er von seiner Reise nach Saisin Aegyptm redete, pflegte zu sagen: daß die Göttinn,welche die Acgyptier Neith nennen, und die Griechendie Stisterinn derselben gewesen; daß dieEinwohnzu Sais, in den griechischen Alterthümern gelehrter wä-ren, als die Griechen selbst, und Sachen davon anzufüh-ren wüßten , davon die Griechen, ja er selbst, niemalshätten reden hören - - - - Sie sehten noch hinzu, daßalles was die Stadt Athen, großes und glorwürdiges ge-than, in den Jahrbüchern zu Sais aufgezeichnet wäre,
und