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vil. Baudelot, von dem
Strabo bedient sich, wenn er von dem alten Schrift-steller Eudoxus redet, plarons Zeugnißes, und jagt, daßdasjenige, was dieser alte Weltweise von der atlantischenInsel, auf Solons Zeugniß, geschrieben, ganz und garkeine zur Lust ersonnene Beschreibung sey.
philo, der Jude, in dem Tractate, ob die Weltverderblich sey, zieht diese Geschichte gar nicht in Zwei-fel, und bemüht sich nur zu beweisen, daß der Untergangdieser Insel wider sein Lehrgebäude nichts ausrichte, pli?nius, Terrullianus, Ärnobius und viele andere, sageneben das, und beweisen es mit plarons Zeugnisse, densie für unwidersprechlich halten. Endlich will Genebrarddie Wahrheit dieser Sache, mit vielen Umstanden aus derheiligen Schrift beweisen.
Gleichwohl haben Grigenes, Porphyr, proklus,in seiner Auslegung über plarons Weltweisheit, und derReisende Rosmas, im B. seiner Beschreibung derwelr, alles dasjenige für eine Allegorie gehalten , wasplaco von diejer berühmten Insel, und dem Kriege derAthenienser wider die Atlannden erzählet. Herr Bau,deloc aber merkt an, daß die zwey Gespräche, in welchendavon gehandelt wird, ganz und gar das Ansehen einerAllegorie nicht haben; und daß, wenn man auf denSchwung von des Rririas Rede nur einigermaßen achthaben will, man völlig überzeugt wird , daß er eine sehrgegründete Geschichte erzählen will. Rritias spricht zueinem von denen, die mit ihm reden : außer den Göttern,deren Anrusfung ihr für billig hieltet, giebt es nochandere, an die ich mich wenden muß, und insonder-heit an die Göttinn Mnemosyne. Dieß beweist, sagtHerr Baudeloc, daß dasjenige was er vortragen wichganz historisch sey: weil er des Beystandes derjenigen Göt-tinn nöthig hat, die dem Gedächtnisse vorsteht, die manaber wohl nicht anrüsten wird, wenn man nur eine Moralvder Allegorie im Sinne hat.
Was