Band 
Dritter Theil.
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82 . IX. Valois, von den Städten

er eine topographische Beschreibung dieses Theils von derLandschaft phocis gemacht, welche sich vom Berge Par-naß bis ans Meer erstreckte, festsetzt:

r. Daß Gtrabons Nachricht nicht richtig sey, weiler von gar zu alten Vorfällen redet. In d er That, da dieStadt Arissa, in dem heiligen Kriege, vom Rlisthenes,Eurplochus und Solon, mehr denn 600 Jahre bevorSrrabo geschrieben, eingenommen worden: so müßtedie Stadt Cirrha, mehr denn hundert Jahre zuvor, weg-genommen worden seyn. ^

2. Die Arifjaer haben dem kritischen Meerbusenden Namen nicht eher geben können , als bis sie sich desHafens zu Cirrha bemächtiget, und diese Stadt zerstöret

gehabt; die Art aber, wie Hoiner von Rrrjfa redet, he.

weiset, daß zur Zeit dieses Dichters , gar nicht mehr dieRede von Cirrha, als einer von Nrisisa unterschiedenenStadt, gewesen sey (r). Da nun dieser Dichter, zuFolge Herodors Zeitrechnung, und der panschen Chro-nik, fast 900 Jahre vor der christlichen Jahrrechnung ge-lebet hat, so müßte zu Srrabons Zeit es nahe an 900Jahren gewesen seyn, daß Cirrha zerstöret worden , undkeine Spur mehr davon zu finden gewesen.

Wenn eben dieser Dichter, im 2 B- der Ilias, dasRegister derer aus phocis zur trojanischen Belagerung ge-kommenen Völker macht, so redet er bloß von Arissa, undnennet Cirrha nicht einmal; ungeachtet diese Stadt, nachdenen Schriftstellern, die sie vonRrissir unterscheiden, einHafen dieses Theils von phocis gewesen : daraus mandenn schließen muß, daß zur Zeit dieses Dichters, sie keinezwo verschiedenen Städte gewesen. Wenn man übrigensin Srrabons Texte eine Richtigkeit voraussetzen will, sokönnte man, nach dem Herrn Freret, doch nichts mehrdaraus folgern, als daß r. Cirrha und Arijja nur etwa

bis

le) Siehe den chmn, Ȋ ^nvl!