Band 
Dritter Theil.
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Crisia und Cirrha. - 8r

Akademie der Wissenschaften, dem die alte Erdbeschrei«bung so genau bekannt war , in seinen Landkarten, dieStadc Avista in daö Innere des kristaisshen Meerbusensund etwan eine Meile in die südwestlichen Ländereyen derStadt Delphis, von der sie fast drey und eine halbe Meileentfernet war; Cirrha aber, den Hafen der Aristaer,seht er, anö Ufer des Meeres, fast sieben Meilen vonAvista, und zwo Meilen von Delphis. Gleichwie nundiese zwo Städte, die eine an der mitternächtlichen Gränzedes^Berges Cirphis, die andere an der mittäglichen Gränzeeben dieses Berges lagen r so glaubt man , dieses habeeben Gelegenheit zu deren Vermengung gegeben. Allendiesen Zeugnissen setzt man noch das Ansehen des gelehrtenAuslegers des plinius hinzu, welcher diese zwo Städte,unterscheidet und hinzufüget, daß Avista heutiges TagesSulonarmd Cirrha, Aprospiri, heisse.

Nachdem nun Herr von ValSis festgesetzt, daßCirrha und Avista zwo verschiedene Städte gewesen ; soredet er von der Zeit, in welcher sie verstöret worden, undvereiniget Srrabons Meynung, im h. Buche: welcherglaubt, daß Cirrha von den Artstäern, und Avistavon dem thessallfthen Eurylochus, in dem Kriege widerdie Aristaer, eingenommen worden, mit dem pausanias;welcher will, daß Aiisthenes, König der Gicyonier, dendie Amphikryonen zum Anführer ihres Heeres erwähletharten, die Scadt Cirrha weggenommen. Um diese zwe-en berühmten Schriftsteller zu vereinigen , nimmt er despolianus 0) Zeugniß zu Hülse, .welcher den Eurylo-rhus und Allsthenes nennet, wenn er von diesemKriege redet-

In einer von den folgenden Versammlungen, brachteHerr Lrerec eine Abhandlung mit, in welcher er, nachdem

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(r) Llrat. UM. M. Lsx. und Uib. Vl. L. iz.

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