Band 
Dritter Theil.
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96 xi. Fourmont, von den

muß man, wenn man z. E. den Segen der 12 StammeIsraels, welche im fünften Buche Mose stehen, recht ver-stehen will, sich jener Segen erinnern, welche Jakobim ersten Buche Most, über das Volk des Herren ausge-sprochen hatte. Eben so hatte man von dem 67 psälmenur sehr unvollkommene Auslegungen verfertiget, so langeman eine beyläufige Anführung» des Buchs der Rich-ter nicht verstanden, die darinnen vorkömmt. So wirdman auch nimmermehr das Buch Hiob verstehen , wennman darinnen nicht an verschiedenen Orten, die Anspielun-gen auf die Bücher der heiligen Schrift bemerket. Dirmeisten arabischen und persischen Bücher, und die Ausle-gungen der gelehrten Chmestr, sind mit Anspielungen aufdas alte Testament, den.Alcorau, und andere Werke desKonfucius, angefüllet.

Bey der zweyten Art von Anführungen, wo dieSchriftsteller nicht genennet werden, eignet eingeschickterScribent, die Worte eines andern gleichsam sich selbst zu.Seine Rede geht mit dem Original was er abschreibt, ineinerley Pfade. Zuweilen wird auch die Anspielung zu einemfeinen Lobe; zuweilen ein Tadel des ungenannten Schrift-stellers. Montag,ie ist voll von dergleichen Anspielungen,die seinen Versuchen die größte Anmuth ertheilen. Lu-cian besaß die Kunst, auf diese Weise, die Schreibart, dieArt zu schließen und selbst die Sitten derer zu verbessern, dieer tadeln wollte. Des Apostels Paulus Briefe sind fastüberall ein Gewebe, von des Esaias und anderer Prophe-ten Worten. Herr Fourmont bemerkt bey dieser Gele-genheit die Irrthümer, in welche man gerathen kann, undin welche verschiedene KeHer wirklich gefallen sind r weil sisdie orientalische Schreibart nicht recht eingesehen haben, wel-che die besten Schriftsteller allezeit zu solchen Anspielungenbewogen hak.

Die dritte Art von Anführungen ist, wenn man dieWorte eines Scri beuten anführet, ohne eine Folgerung

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