IO4 XII. Gallier, vorn
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Die wahre Lesart dieses letzten Verses, ist nicht «-X«x-7r-, wie die gedruckten Ausgaben haben; sondern oäx «>«-o7x, indem das x mit dem « verbunden wird- llVeil ihr denn,sagt die Tochter, das Bitten eines Unglückseligennicht achtet, welcher blind ist, und von den Göt-tern gehaßt wird ; so höret doch zum mindestenwas seine Tochter von euch, für ihn erbittet; sie, dieder Zorn des Himmels nicht verderben zu wollenscheint: oüx «/.«o7L ö/lL^e« < 7 VV öjlL/uormr.
Daß dieses die wahre alte Lesart sey , beweiset schon selbstder Scholiast, da er sie in seiner Note über diesen Versmuthmaßet. Es ist wahr, daß man aus einer gleichmäßi-gen Verstümmelung des Textes 8 x«-^7§, liest; allein derSinn der Note scheint anzuzeigen, daß man auch hier än-dern und oüx , lesen müsse: denn, weil der
Scholiast selbst so gelesen hat, so setzt er hinzu: o'OA«/.-^«o« </«§> ö<pZ'«-^suL' Tro/oHi. Man bann wegen
der Natur des Ausdrucks selbst «^«o7§ o^«o-<r diese Wie-derherstellung nicht verwerfe denn Sophokles brauchtihnin eben diesem Auftritte, im 147 Verse: e 0 ^«-
HcxZ-« , etc.
Herr Sallier glaubt auch, daß der izaz Vers, durchdie Auslassung eines ziemlich veralteten Worts, verstüm-melt worden, welches, wie es scheint, die Abschreiber nichtverstanden haben. Dieses ist das Wörtchen Tnvos-, andessen Statt man -Trovsc, gesetzt. Dieses erste Wort hateinen doppelten Verstand ; einen eigentlichen, und einenfigürlichen.
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