Band 
Dritter Theil.
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XXIII.

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Des Herrn Abts Gallier Verbes-

serungen einiger Stellen im Plaw,

Euripides und Suidas.

- 7 2 5.

erste von denen Stellen aus dem plato, die derHerr Abt Gallier der Akademie mittheilte , steht

zu Anfange des Buches von der Republik. So-krates fragt, in dem Gespräche, welches er mit dem alten

Cephalus halt, nach vielen andern Sachen , denselbenauch; welches denn der größesteVortheil sey,- den er auSal-len Reichthümern gezogen,- die er in seinem Leben besessen.Diesen, erwiedert ihm Lcphales , daß ich nicht gereizetworden bin, Ungerechtigkeiten auszuüben, um Schätze zusammeln, und daß ich mir hierin» nichts vorzurücken habe.Ich weis, sagte er, daß wenig Leute glauben werden, wasich hier sage: allein es ist auch wahr, daß man bey zuneh-menden Jahren, wenn man den Tod sich näher kommensieht, allerley Dinge zu fürchten anfängt, aus denen mansich ehedem nicht viel machte. Die Reden, die wir so oftangehöret haben, daß es eine Hölle giebt, und daß dasUnrecht darinnen bestrafet wird; diese Reden, die wir bisdahin fahrläßig angehöret, erschüttern alsdann unsereStandhaftigkeit. Es fällt uns ein, daß sie doch wohl ge-gründet seyn könnten, und diese Furcht quälet unö :

^ /xy «cr/. Mit einer

ganz geringen Veränderung, würde man in den Text einviel geschickter und nachdrücklicher Wort bringen, als diesesist. Der Herr Abt Gallier schlägt vor, mansollhineinsehen.

Außer-