Band 
Dritter Theil.
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r?6 xxm. Galliers, Verbesserungendes

Außer dem daß dieses Wort in den besten griechische«Schriftstellern vorkömmt, selbst in den allerrein sten atti-schen , dergleichen Aristophanes, plaro und Lucjansind (^); so schickt sich auch die Bedeutung des Wortsvollkommen gut, denjenigen Begriff auszudrücken, welchenplaro von der Angst eines ungerechten Menschen machenwill, den sein Herz in dem Augenblicke ängstiget', da ereine unglückliche Zukunft befürchtet. Cicero hat sich desWorts rorgueri bedienet, wenn er die gewaltige Reue an-zeigen will, so die Boshaften quälet: 8nüti, sagt er, ms-Inrnm meinorig torguenwr. Nun kömmt dieses Zeitwortmit dem der Griechen überein; indem beyde

die grausame Marter derer von Furcht, Unruhe und Reuegeängstigten Personen, vortrefflich ausdrücken. Daherkommen die Redensarten, deren sich die besten Schriftstel-ler bedienet haben : torguerier onmi lollicituckine eiiltri-Auiu, sagt ^oraz.

—...- Ulri conkcm tsiN

Kiens kadet gttonitor, et luräo verbere caeält,Occulturn gnstlente snimo tortore ü i^eüum.

sägt Juvenal, im 19z u. f. Verse der IZ Stachelschrisi.

Die zweyte Stelle im plaro, über welche HerrSal--liev eine neue Muthmaßung vorträgt, steht in dem Gesprä-che, der Sraatskluge betitelt. (p»g. 272. d. Gteph.Ausg.)Einer der Unterredenden stellet hier die Lebensart der Men-schen unter Sarurns Regierung, im goldnen Weltaltervor. Um nun die Glückseligkeit dieser ersten Zeiten abzu-schildern, bedienet er sich der lachendsten Bilder und Aus-drücke , die jemals der Dichter gebraucht, dieses Ge-mälde zu entwerfen- Als er nun hierauf das Ende dieserglückseligen Zeit bemerken will, so sagt er, daß, da die Na-tur erschöpfet gewesen, man nothwendig eine Veränderunghätte erwarten muffen. Ein jedes Ding hätte durch das

was

(F) XrlliOpk. in lVub. klst. pzZ. z6l. lle Kepub. ^ucisn. p.7^.