Band 
Dritter Theil.
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2OL xxvi. Fontenü, über einer Münze

Münzenstampel, oder gewissen Städten, Völkern, oder auchMünzmcistern, zukommen. Die Buchstaben aus denensie bestehen, sind oftmals, entweder umgeworfen, oder zu-sammen verbunden; und um deren wahren Verstand her-aus zu bringen, muß man sie aus einander nehmen , undin eine natürliche Ordnung sehen. Herr von Fontenüglaubt, daß der auf gegenwärtiger Münze, aus fünf odersechs Buchstaben bestehe, die entweder das Wortvon abgekürzt; oder den ganzen Namen

einer Stadt in Eolis und Nachbarinn von Troas ent-halten. Wollte man fragen, warum der Name Myrinaauf einer ilischen Münze stünde, so antwortet man: i. Eskann wohl ein gewisses Verbindniß unter beyden Städtengewesen seyn, insonderheit, weil die Amazoninn Marina,welche die Stadt dieses Namens erbauet, ihr Grabmaalindem ilisiHen Gebiethe gehabt, wie Strabo berichtet.2. Wird diejenige Person der Obrigkeit, unter welcher dieseMünze geschlagen worden, den Namen einer Stadt dar-auf haben sehen lassen,welche vieleicht von Vaterseiten, feineVaterstadt gewesen; denn um ein ilischer Bürger zu seyn,wie unfehlbar jede Magistratsperson seyn mußte, war diemütterliche Seite schon hinreichend, nach folgender Anmer-kung der Dkgessen: Hieulibus concellum ell, ut gui un-tre llienli esset, Lt eorum iimniceps. /.rä. /. D. ^

Damit endlich nichts bey dieser Münze zurücke bleibe,so erkläret Herr Fontenü noch das Wort ^.ny/E'r-L, wel-ches im Abschnitte steht und beweist, daß es nicht der Na-me der obrigkeitlichen Person fty,wie oftmals aufden Mün-zen geschieht; sondern ein Beynamen der Minerva; wo-durch die Wortfügung desto richtiger wird. Der Ausdruckhat vielerley Bedeutungen, deren gemeinstediese sind, ssssutaris, ülaelm, inuoxiu8, mcoluuün, etc.Nun kommen alle diese Bedeutungen der Minerva zu. Dieerste bezieht sich auf das Wort lolsses, oder , ein

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