Band 
Dritter Theil.
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204 XXVII. Hardion, über die Iphigenia

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XXVII.

Hm. Hardions Untersuchung zwoer

Stellen in des Euripides taurischer

Iphigenia. 1713.

stehen zween Verse in des Euripides taurischerIphigenia, welche in allen Ausgaben dieses Dich-ters, in die Rolle des Orestes gesetzt werden, unddie dem Herrn Hardion in des Pplades Rolle zu gehörenscheinen. Hier ist der Auszug eines Stücks des Auftrittes.

Orestes fragt den pylades um Rath, wie er doch,auf den vom Apollo erhaltenen Befehl, das Bildniß derDiana entführen möge. Er weis nicht, ob sie gerade aufden Tempel zugehen, und die Thüren mit Hebebäumenerbrechen sollen. Ertappt man uns über dem Spren-gen der Pforten, sagt er zu seinem Freunde, so ist esum unser Leben geschehen; und ehe wir uns einemgewissen Tode bloß stellen, ist es besser, wir gehenwieder zu unserm Schisse und kehren den weg wie-der zurück, den wir gekommen sind. Auf diesen Vor-schlag des Orestes schreyet pylades: was können wiruns wohl zu einer so schändlichen Flucht entschließen?wir, die wir nicht gewohnt sind zu fliehen? Hießedas nicht das Orakel des Gottes trotzen, der unshergesandt hac? wir wollen uns nur vom Tempelentfernen, und uns in diesen Holen verbergen, diedas Meer mit seinen Fluchen waschet, wir wollenfern von unserm Schisse bleiben, weil man solchesentdecken, und dem Röntge Nachricht davon ge-ben möchte, der uns Leute zuschicken könnte, die unsfiengen. wenn aber das Gestirn der Nacht sich

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