2io xxvm. Fontenü, von einer Münze
zu verschiedenen asiatischen Völkern über; allein er verän-derte seine Bedeutung, weil er nach des plinius V B. 18Cap. allen unabhänglichen Herren gegeben ward, und wennsie auch nur eine einzige Stadt besaßen. Nachmals hattedas Lölesyrische verschiedene Terrarchen: Philipp undAmipas besaßen zween, in eben dem Verstände, darinnendie Galater dieses Wort nahmen. Die Macht und dasAnsehen der Tetrarchen war zuweilen so wichtig, daß siesich den Königen gleich stellten, und man ihnen auch könig-liche Titel gab. Die heil. Schrift nennet den TetrarchenAnripas, König. Cicero, plinius und einige andereSchriftsteller vermengen diese Titel zuweilen ebenfalls, da-her Hestchius sagt, cl
H. Das Bild ist ein Tempel auf vier Seulen; und derHerr Abt Lontenü glaubt, es sey der zu panium oderpaneas, welchen Herodes, als eine Erkenntlichkeit fürdes Augustus Gnade, ihm zu Ehren erbauen lassen,(Josephs Alrerrh. 15 B. iz Cap.) worinnen er demBeyspiele anderer mit den Römern verbundener Prinzengefolget war. Des Herrn Abts Fonrenü Muthmaßungläßt sich wohl hören. Denn erstlich ist dieser Tempel, allemAnsehen nach, demjenigen Prinzen gewidmet, dessen Bild-nrß die Münze darstellet. Außerdem sagt auch kein einzüger Scribent, daß Philipp selbst dem Augustus einenTempel erbauen lassen, und man findet in seiner ganzenTetrarchie keinen andern. Zum andern war Philipp,nach Josephs Beschreibung , ein viel zu gottsfürchtigerPrinz, als daß man ihn im Verdachte haben sollte, er hattedie den Römern schuldige Hochachtung, bis zur Abgöttereygetrieben. Alles was er thun konnte, sie nicht zu erbittern,war, daß er in seinen Staaten den Tempel stehen ließ,welchen sein Vater seinem Wohlthäter zu Ehren erbauethatte, und daß er erlaubte, ihn auch aufMünzen vorzustellen.
Diese Bewegungögründe sowohl, als die schöne lägevon pemium, welches bereits Hewodcs verbessert
hatte,