Band 
Dritter Theil.
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2i2 xxvm. Fontenü, von einer Münze

Zum Beweise daß das Datum dieser Münze von die«sem Zeitpuncte hergenommen ist, bemerket Herr Abt Fön-ten» , daß dieser Zeirpuncc in Syrien zu Philipps desVicrfürsten Zeit, der gewöhnlichste gewesen; daßAntio-cbien und Scleucien, und viele andere Städte nach ihremBeyspiele, denselben gleich nach der Schlacht bey Actiumangenommen; daß die Herodianisthen Münzen gar oftnach den Kaiserjahren datiret worden; und endlich, wasihm ganz entscheidend vorkömmt, daß man den Zeitpuncteiner Münze nicht deutlicher angeben kann , als von demPrinzen den sie vorstellet, und besten Tempel das ganzeFeld einnimmt. Hieraus nun schließt er, daß man dieZeit vom Tode desHerodes nicht richtig genug angegeben.

Die Gelehrten, welche diese Frage abgehandelt ha-ben , sehen den Tod dieses Prinzen auf das 750 Jahr derErbauung der Stadt Rom; andere auf das 759, und zwi-schen diesen beyden Zahlen sind die Meynungen noch sehrverschieden. Nun giebt das Datum gegenwärtiger Münzein dieser Sache ein großes Licht.

Zuvörderst vernichtet sie die Meynung derer, welchedes HerodesTod später, als in den Frühling des 756 Jahrsvon Rom sehen. Hier ist ein Beweis davon: AugustsZztes Jahr fängt mit dem 2 September des 7z;ten Jahrsan,und schließt mit eben demselben Tage des ?;6ten Jahrs;im zz Jahre nun der Regierung dieses Prinzen, war phr--lippus pierfurst oder Terrarch; folglich warHerodes,fein Vater, vor dem Ende des 7z6ten Jahres gestorben.Er war sogar schon seit dem Frühlinge dieses Jahres todt,weil er nach dem Ioftphus, vor Ostern gestorben war.So bekriegen sich die Zeitrechner, welche diesen Tod in die-jenigen Jahre setzen, welche zwischen Ostern 756 und zwi-schen Ostern 762 sind.

Hieraus folget nun, daß von zehn Jahren, zwischenwelchen man den Tod des Herodes zu setzen pflegt, mananfänglich gleich fast viere abnehmen müsse, nämlich die

letzten