Band 
Dritter Theil.
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Philipps des Tetrarchen- 21z

letzten neun Monate des 756ten und die ganzen Jahre 757.7;8-und 759; wenn man noch dazu voraus setzt, daß dieseMünze erst im ?;6ten Jahre geschlagen worden sey, welchesdoch so gewiß nicht ist. Auch muß man nothwendig nochvon diesen zehn Jahren, das größte Stück des 7;;ken weg-nehmen; indem, weit gefehlt daß man voraussehen könnte,wie es scheint daß man habe thun wollen, des Herodes Todsey erst im Frühlinge des 7;6ten Jahres vorgefallen; esherzogen vielmehr aus dem Zeitpuncte dieser Münze gewißist, daß dieser Prinz damals zum mindesten schon ein Jahrtodt gewesen, indem man die Bestätigung des Testamentsdes Hcrodes erst von Rom (r) einholen müssen: nachkamgen Unterhandlungen kam man erst von dort zurück, esnahm ein jeder von dem Theile seiner Erbschaft Besitz unddann konnte man erst die oberherrliche Macht antreten.Man muß also den Tod des Königes von Iudaa, in Au-gusts sein 52. ein Jahr vor dem Gepräge dieser Münze, setzen-

Aus eben diesem Zeitpuncte kann man auch Mießen,daß diejenigen Schriftsteller sichgeirret haben, welche glau-ben , Herodes sey viele Jahre vor Christi Geburt gestor-ben. Dergleichen sind Nicephorus, welcher zwischendiese zween Zeitpuncte drey Jahre setzt; der heil. Epipha-nius, welcher deren vier zählet; Gulpicius Severns mid^inen fünf Jahren; und Baromus mit seinen achten: in-dem alle diese Meynungen, das leben dieses Prinzen überdas 75; Jahr verlängern, und ihn in derjenigen Zeit le-ben lassen, da einer von seinen Nachfolgern unter seinemTecrarchat Münzen prägen ließ.

Nachdem nun Herr von Lontenu den Nutzen gezek-get, welchen die Zeitrechnung aus dieser Münze zieht, sowill er, daß von allen Schriftstellern so den Zeitpunct vondes HerodesTode gesucht haben, keiner denselben besser ge-funden, als Decker, der ihn ins 750. Jahr Roms sitzt;

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(5) Jostphus berichtet, daß Arckelaus und Anti'pas gleichnach Ostern in demselben Jahre hingegangen , da. ihr Vater ge»sterben gewesen.