si4 xxvm. Fontenü, von einer Münze
und hieraus folgt, daß Christi Geburt, nicht eher als inden 25. December des vorigen Jahres 749. gesetzt werdenkann. Herr von Fonrenü setzt zu Deckers Meynungnoch die Beweise hinzu, die gegenwärtige Münze ihman die Hand giebt, und schließt so: Man kann nichtleugnen, daß des Herodes Tod nicht im 750 Jahre Romserfolgt sey, wenn Augusts zzstes Jahr, welches auf dieserPhilippischen Münze bemerkt ist, das 6. von derTerrar-chie dieses Prinzen ist; dieses aber kann man auö des Jo-stphus Zeugniß schließen. Dieser Geschichtschreiber, der dieGeschichte der Herodier sowohl beschrieben hat, versichert daßPhilippus sein Leben im z? Jahre seiner Tetrarchie, im 20Jahre von Tibers Regierung, und im 787-JahreRoms, be-schloffen habe. Nun steige man vom 787. Jahre Roms,auf das?;;. in den Monat September zurück, in wel-chem Augusts zztes angeht, so bekömmt man erstphilip--pens z r tes, der gleichwohl 37. Jahre Viersürst gewesen:folglich waren seit dem 755 Jahre, schon 6. Jahre seinerRegierung verflossen, und folglich war er dem Herodes im75oten Jahre gefolget-
Unter einer Menge von Beweisen, die die heil. Schriftund die weltliche Geschichte dem Herrn von Fonrenü dar-biethen, dieses Lehrgebäude zu behaupten, hält er sich in-sonderheit an folgende:
I. Nach des Iosephus 7. B. der Alterthümer, warder Rönig Archelaus im io Jahre seiner Regierung, undZ7-Jahre nach der Schlachkj bey Actium im 759. JahreRoms, ins Elend verwiesen; worinnen er mit dem Dioübereinstimmet, welcher diesen Prinzen den palästinischenHerodes nennet. War es also im 759. Jahre zehn Jahredaß Archelaus auf dem Throne gewesen, so mußte er, sowie sein Bruder Philipp, im 755. Jahre, welches Au-gusts zz. war, im 6 Jahre seiner Regierung seyn; folglichwaren sie dem Herodes im 750. Jahre gefolget.
II. Kann man eben diese Folgerung, aus desHero-des Antipao, des galiläischen Vierfürsten Verweisung
ziehen;