Band 
Dritter Theil.
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222 xxix. Hardion, über des Euripides rc.

Aber sage mir, spricht sie, in was für einer Gemüths-Verfassung waren meine Söhne nach der Schlacht^Frage nur nichts überflüßiges, antwortet der Waffen-träger, bisher steht noch alles gut für dich. DeineRede, erwiedert Jocasta, macht mich argwöhnisch;ich lasse dich nicht eher, bis du mir entdeckt hast,was ich wissen will. Willst du noch mehr wissen,verseht der Waffenträger, als die Versicherung, daßdeine Söhne leben s Jokasta dringt noch weiter in ihnund endlich entdeckt er ihr, daß ihre zween Söhne den al-lerabscheulichsten und erschrecklichsten Anschlag gefaßt ha-ben; daß sie sich, bey seinem Abtritte fertig gemacht, ein-ander umzubringen. Er bittet sie, sich zu ihnen zu verfü-gen, und das Ansehen so sie bey ihnen hak, und alles wasin ihrem Vermögen ist, zu deren Erhaltung anzuwenden, jaauch die Ausdrücke der schwarzen Kunst selbst nicht zu spa-ren, wofern es einige giebt, die kräftig genug sind,eine so schwere Versöhnung zu bewerkstelligen.

XXX.