Band 
Dritter Theil.
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und kM. auf Münzen. 225

zug, den die alten Griechen durch diese Worte: bbx-xr'ryi-7rk§/oF°v, den Umlauf, oder periodum überwinden,ausdrückten.

So viel Hochachtung nun auch Herr Isselin gegen einPaar so groß e AlterthumSkundige hat, als Herr Spanheimund Herr vaillanc sind, so kann er sich doch nicht einschlie-ßen, ihre Erklärung, der Abkürzung kM. anzunehmen.Er glaubt so gar, man könne ihrer Meynung wichtige Grün-de entgegen stellen. Zum ersten, wenn diese Vorauöse-Hung richtig wäre, das heißt, wenn man bey den fidoni-scher» Spielen keine andere als lauter periodonische Achte-ren zugelassen hätte, so wären diese Spiele feyerlicher ge-wesen, als alle andere Spiele, die in verschiedenen Städtendes römischen Reichs gestiftet waren. Warum aber sollman dieser phömcischen Stadt einen solchen Vorzug ein-räumen? Man weis ja vielmehr, daß in der ganzen Zeit,da die athletischen Spiele gewahret haben, diejenigen,welche man die vier heiligen Spiele Griechenlands nennte,die capirolimschen und actischen Spiele, allezeit einensehr großen Vorzug vor allen übrigen Spielen behalten ha-ben ; nur mit diesem besondern Umstände, daß zu der Zeit,da die Spiele am meisten im Schwange giengen, diejeni-gen Städte, welche mit Genehmhaltung der Kaiser, auchbey sich dergleichen einführen wollten, es allezeit als einefür sich sehr rühmliche Sache angesehen; wenn ihre Spiele,entweder nach dem Muster eines der vier heiligen Spiele inGriechenland, oder der capirolimschen, oder der actischenSpiele, oder endlich nach ihnen allen zusammen, einge-richtet werden borsten. Nun ist es ausgemacht, daß mannoch eben nicht den Preis in den vier geheiligten SpielenGriechenlandes, erfochten haben dorfte, um zu den acti-schen, capirolimschen, herakliensrschen, asklepischen,und andern allen berühmten Spielen einen Zutritt zu haben,deren in den athletischen Aufschriften gedacht wird. Wiehätte man denn der Stadt Sidon einen so großen VorzugUl TH. der Gesch. P zuge-