und?M. auf Münzen. 229
Herren Gpanheim und Vaillane beypflichten wollte, somüßte man ihr Beywort nur um ein weniges ändern, undeinen einzigen Buchstaben hinzufügen, so bekäme man imGriechischen und im Laterne, (lertamen,
perioclonicüim; ein Beywort, welches der griechischen Ana-logie so gemäß ist, als es geschickt seyn würde, Spiele,oder Kämpfe auszudrücken, zu welchen man nur lauterperiodonische Athleten, das heißt solche zugelassen, wel-che dasjenige besiegt hatten, was die Griechen den perio-duin nannten.
Nachdem nun Herr Isselin die Meynung der HerrenSpanhenn und Vaillanc dergestalt bestritten, so trägt erdie seinige vor, daß man nämlich, anstatt Lertguwn pe-rioclonicum, ohne ein ferneres Geheimniß ^darunter zu su-chen , certamen periociieum , lesen müsse. Aufdiese Wei-se bleibt weiter keine Schwierigkeit, in Absicht der WörterdX. kLK. übrig, die sich sehr wohl zusammen schicken,und dieß beweiset Herr Ifsclin in dem übrigen Theile sei-ner Abhandlung.
Anfänglich leitet er das «-/«v , oder Orts-
rnen perloäicum, von dem Worte ?re§>/oFoL- ab; indem erdieses Hauptwort in eben dem Sinne nimmt, welchen eshat, wenn es in der Zusammenfügung das
heißt, bey den vier berühmten Spielen des alten Griechen-landes vorkömmt, derer bereits gedacht worden. Indiesem Falle wird das Lermmeu perioclicum dieser z. stdo-nischen Münzen, bloß die zu Gidon gestifteten Spiele be-merken , die eine Nachahmung der griechischen, und in denHauptsachen, denselben gleich waren.
Um diese Erklärung des Wortes kklk. zu unterstützen,macht Herr Isselm zwo neue Anmerkungen. Die erste ist,daß in der Zeit, da die Athleten sich so sehr bestrebten, denPreis in den vier heiligen Spielen der Griechen zu errin-gen , eS mochte nun seyn in welcher Art des Kampfes es
P z wollte,