Band 
Dritter Theil.
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2Z0 XXX. Mlm, von den Wörtern cm.

wollte, die Redensart, r»c«l-«ichr sehr gebräuch-

lich gewesen seyn muß, wie er auch in einigen Stellen fin-det. Die andere Anmerkung ist, daß zu eben dieser Zeit,man allenthalben der Meynung gewesen, daß, um sowohldenen Spielen, die man von neuem einsetzte, als denen diebereits an irgend einem Orte gestiftet gewesen, sogleich eingroßes Ansehen zu geben, man sie nach dem Muster derberühmten heiligen Spiele in Griechenland einrichten mußte;denen man nachmals die capitolinischen Spiele zu Ehrender Hauptstadt des Erdballs, und die acrischen zu Ehrendes Augustus und der berühmten Schlacht bey Actium,beyfügie, als die man mit Recht für die wahre Stiftungdes römischen Reichs hielt. Da es nun gewiß ist, daßdiejenigen Städte wo man Spiele scherte, die Einstimmungdie ihre Spiele mit den griechischen hatten, als eine großeEhre ansahen; und da übrigens das Wort keriocins zueben der Zeit sehr gebräuchlich war, um diese Spiele alle vierzugleich anzudeuten: so war ja nichts natürlicher, als daßman neue, auf den Fuß der vier alten eingerichtete Spiele,ebensowohl periodische Spiele nannte; eben wie es ge-wiß ist, daß man sie auch heilige Spiele genannt hat.

Uebrigenö ist es so gewiß, daß diese Gleichheit der grie-chischen und römischen Spiele, deren vornehmste Zierde ge-wesen, daß die Städte so selbige scherten, auch selbst zuEhren anderer Gottheiten, ihnen dennoch mit Fleiß densel-ben Narren gegeben, den sie unter jenen zwey Völkern hak-ten. Daher kommen die so oft wiederholten Aufschriften,kytbia ^lexanstria, von der Stadt Philippopolis, bla-clrisrw Olvinpia, von SmzwtM, k-mionia lchtlna, vonIlsstletNS, bleraclw Ochrnpia, von Tprus, kytbi» kbl-lrnlehchw, von perimhus, eaestn-jg , von Damas,r-mstbeiEn Ochmchg, von Athen und so viele andere,deren Anführung unnütz wäre.

Diese Menge von Beweisen, laßt keinem Zweifel wi-der die Richtigkeit von Herrn Istclms neuer Erklärungstatt, welcher die Worte kLK. durch Lk.kst'ä-