Band 
Dritter Theil.
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2Z4 XXXII. Mahudel, von den

XXXlI.

Herrn Mahudels Anmerkungen,

über die contomiatischm Münzen.

I 7 2 r.

man bisher keine hinlängliche Anzahl comorma-tiscber Münzen auftreiben können, so haben auchdie Altcrkhumsforscher, zurZeit noch nicht auf eineausführliche Art davon reden mögen. Herr Mahudcl,der eine ziemlich starke Sammlung davon besitzt, und dieBilder aller derer die im königlichen Schatze sind, mit ein-ander verglichen hat, ist im Stande gewesen, mit einigerGewißheit, von der Zeit, dem Orte und dem Bewegungs-grunde ihres Gepräges zu reden, und hat seine Gedankender Akademie mitgetheilet.

Ccmtorniaren nennet man küpferne Münzen, die sicham Rande mit einem Zirkel schließen, der eine oder zwo Li-nien breit, und mit dem Metalle aus einem Stücke ist; unge-achtet er durch eine ziemlich tiefe Rinne die am äußerstenEnde des Feldes, auf beyden Seiten der Münze herumläuft,davon abgesondert zu seyn scheint. Diese besondere Art vonZirkel unterscheidet die contorniatischen Münzen gar bald vondenen, die in einen Rand von einerley oder von fremdemMetalle eingefasset sind.

Ungeachtet man sagen könnte, daß das Wort (son-rorniares von dem Worte comuraus , der Umkreis her-kömmt, welches in unsern alten Urkunden vorkömmt, wiein des düCangeGlossario zu sehen ist; so will doch HerrZMahudel, daß man dessen Ursprung in Italien suchen soll,allwo diese Münzen, lVleüaglinni Loncorniati , genennkwerden. Indessen ist so viel hieran nicht gelegen.

Die