Band 
Dritter Theil.
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244 xxxm. Hardion, über einen Brief vorn

stellern antrifft: ^ /.«/ ^rsr r^soa-«

rrcr^or' (^)>

Unter diesen alten Schriftstellern, versteht Dionyst-us von Halikarnaß diejenigen , welche vor dem pelo-ponnesisthen Kriege, das heißt, unmittelbar vor demHerodoc und Thucydides geschrieben haben, z. E. Heftlamcus, Eudemus, Hecatäus, Tanrhus und ver-schiedene andere (^). Die Schreibart dieser Schriftstellerwar rein, zierlich und bündig. Sie brauchten lauter Wör-ter die im gemeinen Leben üblich waren, und ihr Ausdruck,war der Materie, davon sie schrieben, allezeit gemäß. Sieschienen ohne Kunst und Mühe zu schreiben; aber an An-muth fehlte es ihnen nicht.

Unter den Dichtern hat pindar, und unter den Ge-schichtschreibern, Thucydides, in der strengen Schreibartden höchsten Grad erreicht. In allen Werken vom pm-dar, erblickt man das natürlich Schöne, die edle Ueberein-stimmung, und insonderheit den Geschmack des Alter-thums, welche die Hauptzierden der strengen Schreibartsind: köderet«/.«! o'k/^roryL' PoA«?'-

mror (r).

Die angenehme und zierliche Schreibart, wel-cher Dionysius von Haltkarnaß ohne Unterscheid dieBeynamen ^«r'^rcoL', öcc.

giebt, ist der strengen gerade entgegen geseßt. Sie nimmtnur die gelindesten Worte an, deren Aussprache am leichte-sten ist. Sie sucht den Ohren durch angenehme Töne und

durch

(-r) Man sehe den Tractat von der Zusammensetzung, oder An-ordnung der Wörter, a ö. 22 S. im 22 Abschnitte.

(S) Urtheil von, ThucydrSes ps^. 1-8. Man sehe auch diedrey erste» Redensarten von des -Hekatäns Geschichte, im Demetri-us Phaleräus, im XII. XIII. XIV. und XV. Abschnitte der Cft-forSi'schen Ausgabe.

O) Tractat von der Vortrefflichkeit der Demosthem'schenSchreibart XXXIX. Abschnitt, itz? Seite.