Band 
Dritter Theil.
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Dionysius von Halikarnaß. 247

sam ausgearbeitete Schreibart anzudeuten, und durch dasWort -mvoc, denjenigen Glanz und die Zierlichkeit verstan-den , die der Schreibart durch eine lange Arbeit zu Theilewird. Er führet, zum Beweise seiner Meynung, verschie-dene Stellen aus dem Dionpsius von Halikarnaß an,und unter andern auch die aus des Pompejus Briefe. Erfüget diesen noch einige Stellen aus Cicerons Briefen anden Arncus bey.

Cicero schreibt an seinen Freund, er habe einen Briefvon seinem Sohne bekommen, dessen Schreibart ihm gutzu seyn schiene. Alles andere, setzt er hinzu, kann manmir wohl nur weis machen, allein die Züge der Buch-staben (dieß drückt er mit dem Worte Mrox aus) zeigen,daß er was lerne. A Licerone litterse mibi l'imc 77S7N-er bene longge; cgetsra gutem vel lingi poilunt;

Üttergrum 6«Äiorsm stgnistcgt.

Ein andermal schreibt er an den Atticus, er Habsvon seinem Sohne einen sehr wohl geschriebenen Brieferhal-ten, der ihm Anlaß giebt zu glauben, er nehme in Wissen-schaften zu. Isuclem g Licerone labellgriub, et me ber-cule lirterge (criptge, guoä i^sum 77 ^ 2 x 0^7

sligusm lignilrcgrer.

Noch an einer andern Stelle bemerkt er, daß die vonseinem Sohne empfangenen Briefe, theils was den Ge-schmack der Schreibart, theils was die darinnen enthaltenenEmpfindungen betrifft, so schön sind, daß er sie sonderScheu, in einer Gesellschaft geschickter Leute ablesen wollte:et me Iiercule iplms litterge lic et AXo-7^-/L>x et evTtNMLlcriptge, ut eor vel in guciogiu legere. Man

wird weiter unten sehen, wie weit des Galmaßus Erklä-rung von dem Sinne dieser Ciceronischcn Stellen abgeht;und es scheint, der p. perav habe selbst nicht Acht genugdarauf gegeben.

Salmajrus hat nicht nur seine Meynung von denWörtern und gesagt; sondern er

verwirft auch diejenigen, welche diese Wörter im Latrine

Q 4 durch-