Band 
Dritter Theil.
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248 xxxm. Hardion, über einen Brief von:

durch lgualorem vetulkatis reciolons, übersehen. Derp. l)erav, welchen dieser Tadel angieng, stand mit einerArt von Wuth wider den Galmastus auf; er belegt ihnmit den gröbsten Schimpsreden, und setze vermuthlich zumvoraus, daß ein Gelehrter unfehlbar seyn müsse, und sichnicht irren könne, ohne ein Verbrechen zu begehen. Hier-auf schreitet er zur Erklärung und sagt: wie es der Lehredes Dionystus von Hallkarnaß gemäß ist, daß das M-diejenige Art von Rauhigkeit erfordere, welche durch dieKunst und den Fleiß nicht ausgebessert worden, die alle-zeit natürlich, und folglich der zierlichen Schreibart allemalentgegen gesetzt ist. Das Wort Mror-, fährt der p. peravfort, kömnit im genauen Verstände, mit den Wörternsolches und illuvies übereil,; im figürlichen aber, wenn manes von der Uebung der Athleten braucht, bedeutet es nurden von Oele und Staub entstandenen Unrath, welchen manvon den Leibern der Athleten mit dem Instrumente liriAil,abkratzte. Bedienet man sich desselben endlich, um eineEigenschaft der Schreibart anzuzeigen, so kann man sagen,eine durch das Beywort TrkMrwMreL- bezeichnete Rede, seynichts anders, als soräibus ct illuvic oblrtus lermo. Der1). petav bleibt hierbey noch nicht stehen. Wenn mander genauen Wahrheit gemäß reden will, sagt er , so mußdas Wort durch die lateinischen Wörter litu? und

sguglinr vetliümis gegeben werden, und dienet dazu, die Artund den Geschmack derer Schriftsteller anzuzeigen, die, dasie sich aus dem Lesen der Alten gebildet, dieselben in Aus-drücken und im Schwünge der Redensarten nachahmen;woraus denn folgt, fähret er fort, daß diese alte und strengeSchreibart, weder Anmuth noch Sanftmuth hatte. LaruiclAttur nmignuin illnci et aulleruin Aernrs suavikMe et leziore.

Man kann hier dem p. perav einwenden, daß Dio-nystus von Halikarnaß, weder die Annehmlichkeit nochdie Sanftmuth von der strengen Schreibart ausschließe; amwenigsten aber von der gemeinen: wenn nur dieseAnnehm-lichkeit natürlich ist, und nichts gezwungenes an sich hat: