Band 
Dritter Theil.
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Dionysius von Halikarnaß. 249

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«jZ/«-to§ (/). Wenn er uns die Schreibart derer altenSchriftsteller schildert, die vor dem Thucydides geschrie-ben haben, so jagt er ausdrücklich, ihrer Schreibart habeeS an Anmuth nicht gesehlet: 777 ^oe

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Dionysius von Halikarnaß meynet nicht, daß diegenannte Schreibart, eben in veralteten undungebräuchlichen Worten bestehe. Die Einfalt und denNachdruck muß man in alten Worten suchen, und nichtihr Alterthum. So hat es unter den Franzosen la Fon-taine gemacht, den man als das vollkommenste Musterder TtkürE/xiML- genannten Schreibart, und zugleich alsden sanftesten und angenehmsten Schriftsteller anführen kann.

Der p. pttav setzt noch hinzu, daß das Wort mro-eauch gebraucht worden, eine gelehrte Schreibart auszudrü-cken, die tiefsinnig ist, und mit der gewöhnlicknm nichts ähn-liches hak: weil dasjenige, was eigentlich alt darinnen ist,über den Verstand des gemeinen Mannes erhaben zu seynscheinen muß, und eine nicht gemeine Gelehrsamkeit an-zeigt. Daher können auch nur wirklich gelehrte Leute, unddie mit den Schriften des Alterthums wohl bekannt sind, dieseSchreibart der Alten annehmen. Das Mwc und die TreTswa,-genannte Schreibart, kann also als ein Merkmaal ange-sehen werden, wie weit man es in diesem Fleiße gebracht habe.

Aus diesen letzten Worten sieht man, daß derp.pe-tav auf Ciccrons Stelle zielet: Mi-sx liktemnim cluclio-rcm iiAuitieat. Sollte er aber wohl geglaubet haben-, Ci-cero hätte durch Mroc, dessen er sich bedienet, die Briefeseines Sohnes zu bedeuten, ein gelehrtes Ansehen und eineSchreibart verstanden, die mit der gewöhnlichen Schreib-art nichts gemein hätte? In seinen Briefen würde dieses,wie es scheint, ein großer Fehler gewesen seyn; und Ciceroverstand sich viel zu gut darauf, um von seinem Sohne et-was anders, als ungekünstelte Worte, leichte, fließende,

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(/) Urtheil vom Thnc)>djves lV Abschn. izz S.