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XXXIV.
Herm Hardions Muthmaßungen
über zwo aildere Stellen eben dieses Brie*
fes vorn Dionysius von Halikamaß an denPompejus. 1720.
Streit welcher sich über der Bedeutung der WörterMrcx und erhaben, hat den
Herrn Hardisn bewogen, des Dionysius vonHalikarnaß Schreiben an den Pompejus, noch einmalaufmerksam durchzugehen. Hier nun hat er zwo mangel-hafte Stellen gefunden und seine Gedanken vorgeschlagen,wie man sie ergänzen soll.
Die eine steht in einem Ueberbleibsel von des pom-epejus Briefe, dessen eigene Worte Dionysius anführet,um zu zeigen, daß Pompejus und er, in denen Fehlerndie man dem plato vorrücken kann, einerley Meynunghegten.
Dionysius von Halikarnaß, hatte an einigenStellen von plarous Werken, eine gar zu poetische undschwülstige Schreibart gemisbilliget. Pompejus sagte zuderen Entschuldigung, man könne sich zur Größe und zumErhabenen nicht schwingen, ohne sich der Nothwendigkeitauszusetzen, zuweilen zu fallen. Das hieße nun schon soviel gestehen, plaro erhalte sich nicht allezeit im Gleichge-wichte, wenn er einen gar zu hohen Schwung genommen.Pompejus sagt ferner, in der gemeinen Schreibart könnteman gleichgültige Fehler machen; in der hohen aber, gä-be es kein Mittel, zwischen dem Mittelmäßigen und aller-schlechtesten: er 775-
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