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Dl'onyst'us von Halikarnaß.
naß diejenigen Wörter, welche, entweder nach der Naturderer Buchstaben woraus sie bestehen, oder nach derNatur des Zeitmaaßes, welches sie hervorbringenkönnen, fehlerhaft sind,
und ^9^x5. Das Wort ' welches eben
so viel heißt als kann von nichts anderm, als
von materialisch betrachteten Wörtern, verstanden werden.Das Wort <^9^^, gehöret zu denjenigen die man schwer-lich gebrauchen kann, für welche sich nicht leicht eine geschick-te Stelle findet.
Man schreibe wovon man wolle, so fällt man gar leichtauf solche widerliche und den Ohren ekele Wörter. Sollman sie aber gar verbannen, weil sie nicht fähig sind, dieje-nige Art des Wohlklangeö hervorzubringen, den man demWohlstände nach darstellen soll? Weil wir die Freyheitnicht haben, sagt Dionysius von Halikarnaß, uns Wör-ter nach unserm Sinne zu machen, und schon diejenigen ge-brauchen müssen, die die Gewohnheit eingeführet hat; sokönnen wir nichts anders thun, als daß wir, so viel alsmöglich, die Rauhigkeit gewisser Wörter mildern, und dieWidrigkeit gewisser Töne unmerklich machen, indem wirsie geschicklich mit andern gelinder» und wohlklingender»Worten vermischen. Wir müssen eö machen, wie ein ge-schickter Feldherr, der die schlechten Soldaten so gut zubrauchen sucht, als die bessern, indem er sie unter einandermenget: Troisüave cl
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ssev 'ryL' So ist nun die Eigen-
schaft der Ausarbeitung beschaffen, welche Dionysius vonHalikarnaß sehr sinnreich mit Homers Minerva vergleicht,welche, ohne die Person des Ulysses zu verwandeln, ihndennoch in verschiedenen Gestalten erscheinen laßt. Baldkömmt er als ein alter Bettler, graulich, mit Runzeln undsumpen bedeckt; bald als ein starker frischer Mann, wel-
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