Stelle im Pausanias
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Geschichte erzählet ? Wenn Ulysses im n Buche der Odys-see von seiner Reise in die Hölle redet, so sagt er, er habedaselbst die schöne Epikasta gesehen, oder, wie Tragödien-schreiber sie nennen, die Iokasta; hieraus nun nimmter Gelegenheit, mit wenig Worten die Unglücköfälle dieserPrinzeßinn zu erzählen, welche, durch ein grausames Ge-schicke, die Mutter ihres Mannes, und ihres eigenen Soh-nes Gemahlinn war. Er setzt hinzu:
Die ganze Schwierigkeit kömmt hier auf das Wort«Env?«, an. Didymus, Eustarhius, Giphaniusund Herr Dacier, erklären diesen Vers alle auf eine Art:Ltgtim gutem Oü vulggtg keceruut bvnunibus. DieGör-
rer machten diese Blutschande sogleich den Men-schen kund.
Der Herr Abt Gedoyn will, daß pausanias, wel-cher diese Stelle aus dem Homer anführet, dieselbe andersverstanden habe, und daß er nach diesem Schriftsteller, sa-gen wollen: irritg, non guäiw, uungnam coAMkg; daSheißt, die Götter hätten dieß Verbrechen in seiner Geburterstickt, und nicht zugegeben, daß die mindeste Spur da-von zurück bliebe. Es ist wahr, und der Herr Abt Ge-doyn gesteht es selbst, daß die Scholiasten alle Wörterbü-cher für sich haben; aber wenn sie sich, dieser Wegweiserungeachtet, dennoch geirret haben, so wird eS das erstemalnicht seyn: und übrigens können sie mit dem pausaniasin keine Vergleichung kommen. Ist es wohl natürlich zuglauben, daß ein von Geburt griechischer Schriftsteller, wel-cher in den alten Dichtern so bewandert gewesen, sich in derBedeutung eines Wortes aus seiner Muttersprache , solltegeirret haben? Hatte aber, wird man einwenden, Oedi-pus mit der Iokasta nicht einige Kinder erzeuget? denpoiymces, Eceokles, die Amigone und Ismene?und weim dieses ist, wie hat denn Homer sagen können,
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