280 XXXVII. Gedoyn, über elne
daß er aber damit noch nicht allen Leuten eine Genüge ge«than hatte.
Man hatte ihm eingewandt, erstlich daß das Bestim-mungswort «V, welches zu Anfange des Worts E77V-?«,vor dem verneinenden « steht, eine ganz unnütze Vernei-nung sey, die ganz ohne Noth einer andern Verneinungbeygefüget wäre; und er hatte hierauf geantwortet, daßdiese doppelten Verneinungen, anstatt einer einfachen, beyden griechischen Schriftstellern mehrmals vorkämen. Indem oü und in dem «x, gälten beyde Verneinungennur für eine, und daß endlich gar wohl für «nv-
«? 2 r gesetzt werden können, wie Hestodus «r«7rrsv?2L-, für«77Vko52L' und Homer «v«k<^25 für gefetzt haben.Allein , Herr Boivm erwiedert ihm, daß die beyden,statt einer, gebrauchten Verneinungen, in //y M und imeö keine Folge für das verneinende « machen können;und daß, was die zwo aus dem Homer und Hestodus...angezeigten Stellen betrifft, diese Beyspiele der Workab«leitung und dem Gebrauche zuwider, folglich vieleicht Feh-ler der Abschreiber wären, welche diese zwey Wörter so ge-schrieben, da sie doch «v«/^?rrko? 2 ?, und«rkk^ 2 t, setzensollen. In der That, da das Wort , eben miteinerley Bedeutung hat, so ist es im Homer sehr gemein,und aus wird, durch Zusetzung des verneinenden «,ordentlicher Weise
Was das Wort betrifft, so ist es nichts
anders, als «ro-ra-n-rko-^L- da man aus fünf Sylben, vieregemacht hat. Daß aber Herr Gedoyn den Hesycchiusangeführet, welcher, unter den Bedeutungen des Worts«vcenv?«, ihm des Amasäus seine beylegt; so antwortetHerr Boivm: das Ansehen xines Schriftstellers, welcherkeine Beyspiele anführet, sey nicht entscheidend , insonder-heit in Wörterbüchern nicht, allwo die Zusätze und Ein-schiebsel nur gar zu gemein sind; ja daß, wenn auch dieseStelle im Hesychius ohne Mängel wäre, dieser Schrift-