283 xxxix. Sevüi, über einige
wenig Zweifel übrig, daß nicht dieses die wahrhafteLesart sey.
Der Herr Abt Sevin untersucht hierauf eine Stelleim Euripides, die einigen Schwierigkeiten unterworfenzu seyn scheint. Dieser Dichter will in seinem Orestes,daßMenelaus, bey seiner Zurückkunst von Troja, ineinei^argolifthen Hafen eingelaufen sey:
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Es ist augenscheinlich, daß das Mittelwort hier
gar keinen vernünftigen Sinn giebt. Die Griechen habenes nie gebraucht, um die Fahrt zur See, oder den Ueber-gang von einem Orte zum andern anzudeuten. Die ganzeFrage kömmt hier also darauf an, wo man ein Wort aus-fündig machet, das des Dichters Gedanken in sein gehöri-ges Licht setzte? und es ist schwer eines zu finden, welchesfich besser schicke, als kX7rx§«r.
Diese Lesart macht die Stelle ganz verständlich; übrigensbestätiget sie auch der Scholiast noch, welcher das Mittel-wort , durch <^«7re7rk§>«xav, giebt: kX77/Vk§LV
sagt er, irce/L' x«77«/r.
Denn diese Auslegung kann natürlicher Weise nicht anders,als auf exTrkf-M fallen. Uebrigens ist diese vorgeschlageneAenderung überaus ungekünstelt, weil man nichts mehr,als ein einziges/. wegnimmt; und die Kunstrichter wissenzur Gnüge, daß dergleichen Zusätze in den Schriften derAlten häufig vorkommen: wie diese Stelle aus StrabonsVUI Buche bezeugt, allwo er von der Minthe, einemKebswcibe des Höllengotkes redet. Er sagt: ess