alte Schriftsteller
29z
dieser Gelegenheit das Leben nicht verloren; und es ist er-staunend, daß Proper;, sowohl als Bacchilides, ge-schrieben: der unglückselige Eurytion, habe der gerechtenRachgier des Helden zum Opfer gediener, welcher den pi-rirhous begleitet.
I'i, luogue, 0 Lur>tion, vino Lentaure peritli.
Uebrigenö findet man zwar dergleichen Versehen zu-weilen , und wohl selbst in solchen Schriftstellern, derenRuhm, was die Richtigkeit betrifft, noch so gegründet zuseyn scheint. Dergleichen ist paujamas, welcher gleich-wohl aus Unachtsamkeit, der Minerva das Beywort Xs-giebt. TreTro/^ott <sxx«/, sagt er, kM xs^-
«Tr-AT^oo ir-sx TroXesox x«/Es ist die Rede von dem Tem-pel, welchen prötus der Diana zu Ehren erbauete, weilsie ihm seine Töchter gesund gemacht hatte. So wird dieSache in des Rallimachus Gesänge an Dianen, im 2zzU. f. Verse erzählet:
II /UkpT'oL Ho^-25 Z/L ^«Se^'/o'S'«7'S
«Avise' ^ rvr /Xsl^Lse?, »vkkxoe «77' r"Xko
Hieraus folget, daß pausamas sich geirret hat; oderman muß sich entschließen, seine Worte zu andern und
zu lesen. Diese Aenderung scheint auch um so vielrichtiger zu seyn, da pausanias von lauter Sachen redet,die noch zu seiner Zeit zu haben waren. Man weis, wieaufmerksam er ganz Griechenland durchreiset ist; und folg-lich konnte es ihm nicht unbewußt seyn, daß der vomprörus erbauete Tempel, bloß der Diana geweihct ge-wesen. Ungeachtet die Stelle aus dem Aallimachus sol-ches übcrflüßig beweiset, so füget doch der Herr Sevinnoch eine aus dem polybms bey, welche ausdrücklich die
T z
Lage