Band 
Dritter Theil.
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elfenbeinernen Diptychi. ziz

einige andere Völker, bey denen er den Frieden und dieRuhe wieder hergestellet.

Claudia» sagt auch im --B- daß, als Rom demGtilico das Consulat zuerkannt gehabt, man ihm solcheZeichen dieser Würde, gegeben, als auf der Schreibtafelstehen:

Ipü» ttkl l'rsdcsr ultro (lsätt, Ipüt LurulemObtulit etc. etc.

Was endlich noch diese Anwendung der Schreibkafel aufden Gtürco bestätiget, das ist die Beschreibung der Spie-le, die er unter seinem Cvnsulake gegeben. Claudian re-det in dem Gedichte auf Stilicons zweytes Consulat, vonden verschiedenen Thieren, so dabey vorgekommen, und ebendieselben sind, so hier auf der Schreibtafel stehen. DerDichter giebt vor, Diana hätte sie versammlet, um dieseSpiele herrlicher und prächtiger zu machen.

lum vir'ules psräos et caetera colligit sukrlkroäiß'iL, immanesgue 6nuii Ustanis äcntcs, etc. etc.

Was die andern Figuren betrifft, die auf dieserSchreibtafel neben dem Consul stehen, so sagt Herr vonMamour, daß eine von denen die ihm zur Seiten stehen,den Eucher, oder Eucharius, seinen Sohn vorstelle: wel-cher da er im Z89 Jahre gebohren gewesen, im 4°; Jahre,etwa 14 Jahre alt gewesen seyn kann; welches die Zeit ist,da sein Vater zum zweytenmale Consul gewesen, als vonwelcher Zeit man auch diese Schreibtafel hält. Die anderestellet unfehlbar'irgend einen vornehmen Bedienten vor.Unter den acht Manns-und Frauensbildern aber, dieuntenin einer Art eines Amphitheaters stehen, glaubt Herr vonMaurour die Germa, Srrlicons Gemahlinn zu erbli-cken, welche im 408 Jahre starb, und ihre zwo Töchter,Maria und Thermancia, die Honorius nach einanderehlichte. Ihre Kleidungen und Kopfputz haben ihnauf diese Gedanken gebracht.

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