Leben im Plutarch. zzr
vor den Senat gekommen, vor welchen man den Vettiusberuffen; man habe zu Rom gesagt, die Absicht derer, diediese Sache gekartet, sey dahin gegangen , den Vettiusauf öffentlichem Markte, mit dem Dolche in der Hand, grei-fen zu lassen.
Was den plutarch betrogen haben kann, ist, daßCicero sagt, der Senat habe den Vettius ins Gefängnißgelegt: guoss conicssu8 esset le cuni lelo iuisse. Das heißtaber noch nicht man habe ihn mit dem Dolche ertappt, daer eben im Begriffe gewesen den Mord zu vollziehen; son-dern nur, man habe ihn gestraft, weil er wider das Ge-seh, mit Waffen gegangen. Vieleicht wollte man denplmarch dadurch rechtfertigen, daß die Ausdrücke derener stch bedienet , Ho/^y<a>,
nur überhaupt andeuten, Vettius habe etwas wider denPompejus geschmiedet, und nicht, er sey auf frischer Thatertappet worden; in diesem Falle aber würde sein Ausdrucknicht richtig seyn, und einen ganz andernBegriffvorstellen,als man glauben sollte, daß plutarch gehabt hat. Obigedrey UeberseHer haben auch dieser Stelle den Sinn gegeben,den man ihr allhier beygeleget hat.
Leben des Pompejus.
plutarch und Appian erzählen des Ciuna Todsehr verschiedentlich. Herr Secoufse untersucht zuvörderstdie Erzählung des erstem.
Pompejus kam einige Zeit nach seiner Vermählungmit der Antistia, den Cinna in seinem Lager zu besuchen;da er aber glaubte, er habe sich etwas von ihm zu befahren,so gieng er heimlich wieder davon. Sogleich kam unterdem Heere das Gerücht aus, Cinna habe ihn ermordenlassen; und diejenigen die diesem Feldherrn gram waren,und ihn nicht mehr ertragen konnten, wollten sogleich Hand
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