Band 
Dritter Theil.
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ZZO xi.iii. Secousse, über einige

jus Leben gefaßt. Verrius erklärte sich in Gegenwart desSenats und Volks, daß die vornehmsten Römer in dieserVerschwörung mit verwickelt wären, und nannte diejenigendie dem Cäsar und Pompejus am meisten zuwider waren,nämlich den Consul Bibulus, Lucullus, Brutus, Cu-rio und piso , Cicerone Eidam , diesen aber beschrieber nur. Niemand gab seiner Aussage Gehör, und man schickteihn ins Gefängniß, in welchem diejenigen selbst, so ihn zudieser That verlockt hatten, ihn umbringen ließen, plu-tarch a. d. 520 S. Appian a. d. 4.Z4. S. vom bürgerli-chen Rriege und Dio a. d. 6z. 64. S. des z8. B. habenvon dieser Begebenheit geredet; allein diese drey Geschicht-schreiber stimmen miteinander gar nicht überein, und es istnoch mehr zu bewundern , daß keiner von allen mit demCicero übereinstimmt, welcher in der Rede für den Ser--rius etwas weniges davon erwähnet; in der Rede widerden Varinius ziemlich weitläuftig davon redet, und in dem24 Briefe des n Buchs an den Atticus, eine große Be-schreibung davon macht. plutarch indessen geht unterallen dreyen, noch am wenigsten von ihm ab. Dieß Ab-gehen besteht 1. in dem Namen dieses Arglistigen. Er nen-net ihn welches Amyor und Dacier kreitien

übersetzt haben; vieleicht aber ist es nur ein Fehler der Ab-schreiber, für 0ük7-r,sL-. 2. Sagtplurarch, diejenigen,die den Vektius vor den Senat geführet, härten gesagt, siehätten ihn auf der Auskundschaftung und gleichsam auf derLauer ertappt, da er den Pompejus ermorden wollen.Cicero aber macht in erwähntem Briefe an den Atticuseinen ganz andern Begriff davon. Er sagt, Verrius habedem Cäsar versprochen gehabt, Curio den Sohn, in ir-gend eine böse That zu verwickeln, weil er sich mit ihm ver-traut bekannt gemacht hatte; und nach vielen Unterredun-gen, habe er demselben vertrauet, er sey gesonnen, mitseinen Sklaven den Pompejus anzufallen, und ihn zu er-morden. Curio habe dieses seinem Vater angezeigt, deres dem Pompejus gemeldet. Diese Sache sey sogleich