Band 
Dritter Theil.
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ZZ8 xickli. Secousse, über einige

schloffen: dieß enthält also nur vierund einen halben Mo.nac; in der 191. Num. p.6i. aber sagt er, dieser Kriegha-be ein Jahr gewahret. In der ersten Stelle setzt er hinzu,Pompejus habe in neun und vierzig Tagen, von seinerAbfahrt aus Brundusium angerechnet, ganz Lilicien Un-ters Joch gebracht. Gleichwohl sagt plmarch, wie obengezeigt worden, daß dieser Feldzug in drey Monaten ge-schehen sey.

V. plumrch führet an, daß nach der Niederlage desHlithndares, Pompejussich einer Festung bemächtiget,darin n er allerley geileBriefe gefunden,die die Monimia demMithridares geschrieben, und NArhridaces hinwieder ihrzugesertigct,k7N?v^.«< DaHerrSecyusfe hiergegen

nichts wichtiges einzuwenden hak, so sucht er es nur Meinerandern Stelle im plutarch zu vergleichen, die aus des Lu,cullus Leben genommen ist, und wo er von der Monimiaso redet: „Ihr Ruhm war sehr groß, indem da der König„sich in sie verliebt, lind nichts unterlassen hatte, sie zu sei-„ner Leidenschaft zu bewegen; denn er schickte ihr auf ein-mal i;oOo. Stücke Gold, sie dennoch stets widerstanden,„und diese Geschenke ausgeschlagen; bis er sich zu einem„Ehevergleich verstünde, ihr die königliche Binde schickte,„und sie zur Königinn erkläret?. Und seit ihrer Vermäh-lung an bis ailf diesen Tag, hatte diese unglückselige Prin-„zeßinn, ihre Tage in beständiger Traurigkeit und Be-trübniß zugebracht, ihre unselige Schönheit beweinet;„welche, anstatt eines Ehegatten, ihr einen Herren gege»„ben, und anstatt sie in ein ehrliches Haus, und in eine ehe-liche Gesellschaft zu bringen, sie in ein enges Gefängniß,„und unter die Aufsicht der Barbarn gebracht hatte.» Gei-le Briefe nun schicken sich wohl nicht mit diesem Charactereder Monimia, so wie er hier beschrieben ist, mit ihrerstrengen Tugend, und dem betrübten und eingezogenen Lebenzusammen, welches sie in dem Schlosse führete, darinnensie versperret war.