Band 
Dritter Theil.
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Z45

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HmnFrerets Abhandlung von der

Sprache der Chineser.

I 7 2 O.

^^»a Herr Lreret hat Gelegenheit gehabt, sich eineziemlich gründliche Kenntniß von der Schrift undSprach« der Chineser zu erwerben , und zwar indenen oftmaligen Gesprächen, die er mit dem Herrn Ar--cadio Hoangh, einem Chineser gehalten; so theilte er inzwoen verschiedenen Abhandlungen der Gesellschaft seineBegriffe mit. Eine handelte von der Schrift, die an-dere, von der Sprache der Chineser. Die erste stehtim 9 ten Theile der ausführlichen Schriften dieserAkademie.

Die chinesische Sprache, so er untersucht hatte, unddavon er der Gesellschaft seine Beobachtungen mittheilete,ist diejenige, welche von den Glaubensbothen und Reisenden,aber mit Unrecht, die mandarinische Sprache genennetwird: gleich als ob sie nur den obrigkeitlichen Personen die-ses Landes, die wir nach den Portugiesen Mandarinennennen, eigen wäre. Die Chineser nennen sie kousno,das heißt gemein, allgemein; weil sie diejenige ist, dieman gemeiniglich unter angesehenen Leuten, in allen Städ-ten und Provinzen dieses großen Reiches, spricht.

In den sechs mittäglichen Provinzen, redet man sienicht so rein, als in den nordischen: weil die Leute in den er-sten, ehedem eine andere Sprache gehabt, die auch noch ingewissen Cantons unter den Bergleuten und Bauern,gi- 'chdem Kas - Kreton und Ks8gue in Frankreich, besteht, als

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