Z84 Xi^vill. Anselm, von den Wissenschaften
sogar sagt, daß sie dazu noch geschickter wären, als die Grie-chen selbst. Juvenal setzt hinzu, sie hätten die Briran-nier die Redekunst gelehret:
6sllls c^iliäicos ciocuit tscuncla Lritanar.
Der h. Hieronymus giebt ihnen ^clvers. ViAil. den großenLobspruch: daß in der Zeit, da so viele Völker in derWeichlichkeit und Unwissenheit gelebet, Gallien allemalmit kriegerischen und beredten Männern wäre erfüllt gewe-sen. Lola Oallia moullra nori babuit, lest virib ieinperkorti/Hmi» et elogueutillimi; gbunciavit. Eben dieser Kir-chenvater sagt in seinem Briefe an den Nussinus: 8tu-ckia Osllornin storentilUmg, und setzt endlich hinzu: diegelehrten Werke, welche in Gallien zum Vorscheine ge-kommen , seyn sowohl gesittet als schön geschrieben gewesen:Vbortgtem Oalliei nitoeemgue lermoms. Von allenStädten der Gallier aber, ward keine durch die Wis-senschaften und Beredsamkeit berühmter, als Marstille:eine Stadt, welche wie Livius im VII. D. des IV. Feehends sagt, eben so gesittet gewesen, als ob sie mitten inGriechenland gelegen hätte, und die vorn Cicero, pro klac-co, das neue Athen genennet wird: novaütberrsz. plinius aber nennet sie im IV. B. die Meisterinnder Wissenschaften, lrwAillrain iiuäioruin: allwonachdemStrabo, die vornehmsten Römer in die Lehre giengen.Aus dieser Schule sind die großen Männer gekommen, wel-che von den Alten so gerühmt werden, dergleichen nachLucans Berichte, Celon undGigaräus, sein Bruder,zween vortreffliche Meßkünstlcr; pyrheas, der berühmteErdbeschreiber und Sternkundige, welcher zu Alexandersdes großen Zeit lebte, und dessen plinius im 2. C. des XXV.B- rühmlich gedenkt; Castor, ein gelehrter Arzt, und soviele andere gewesen.
Auch die Stadt Lyon that sich durch ihre Liebe zuden Wissenschaften hervor, paradin und de Hubys, inihrer Geschichte von Lyon, und du Boullay äe vewltif-
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