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UIII.
Des Herrn Abts Massleu Abband-
lung von dem Worte 1L0^^4>0L.
1721 .
Herr Abt Musstet! hat der Akademie eine Er-klärung dieses Wortes mitgetheilet, die viel klä-rer und richtiger ist, als alle, so man bisher da-von gegeben.
Das griechische Beywort «o-och-O--:, ward auf ver-schiedene Art verstanden: denn, da das Wort ch^se-, dar-aus es zusammen gesetzt ist, sowohl eine Stimme, inkfta-§imn, als eine Rechnung, cslculus, bedeutet; so warauch, nach dem Verhältnisse dieser zwo verschiedenen Sa-chen, das Wort ta-v-ch»BvL-, verschiedener Bedeutungen fä-hig. Betrachtet man es als aus suÜrgAium, be-
stehend, so brauchte man es von einer obrigkeitlichen Per-son, einem Richter: und dann hieß es, er hat ein glei-ches Recht zum Stimmen, er ist von gleichem An-sehen; oder man brauchte es von einer Versammlung, voneiner Berathschlagung, und alsdann wollte man damit sagen:entweder die Stimmen sind getheiler, oder, die Zahlder Stimmen ist auf beyden Theilen gleich. Betrach-tet man es aber, als wenn eö von calculu8, kömmt,
so brauchte man es von gewissen Worten, die manl-7-chr,cp«.nannte,Worte,deren ausgerechnete Buchsta-ben einerley Zahl hervor bringen; und das ganze Ge-heimm'ß lauft hierauf hinaus : Die Griechen hatten keineandere Zahlen, als die Buchstaben ihres Alphabets; so,daß in ihrer Rechenkunst, das « eins, Ozwey, ? dreyu. s. w. bedeutete. Dieses nun vorausgesetzt, nannten sie
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