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XXV.
Lebensumstäride
des P.le Tellier, in der öffentlichen Ver-sammlung nach Martin, im r^tenJahre vorgelesen.
ichael le Tellier, ward nahe bey Vire in der nie-dern Normandie, den i6 Dec. 164z gebohren.Er studierte zu Caen in der Jestrirerschule: allwoman ein so gutes Urtheil von ihm fällte, daß sie ihn schonzwischen dem 17 und 18 Jahre in ihren Orden aufnahmen.Nachdem er darinnen mit gutem Erfolge, die Weltweisheitund Sprachen gelehret hatte, so schienen seine Vorgesetztenihn einzig den Wissenschaften zu widmen- Man gab ihm eineArbeit über den Ouinms Curriusauf, die zum Gebrauchedes verstorbenen Dauphins seyn sollte: und die Ausgabe so er1678 davon mittheilte, machte, daß man ihn nebst einigen an-dern Iesiriten, die sich durch gleichmäßige Arbeiten hervor ge-than hatten, erwählete, zu Paris, in der Schule von Ller-mont, eine Gesellschaft von Gelehrten aufzurichten, die einesSirmonds und pctavius Nachfolger seyn sollten. Alleindieser Anschlag, dessen Ausführung natürlicher Weise schwerfallen mußte, ward auch noch durch den Geschmack verrückt,welchen der p. le Tellier zu einer ganz andern Schreibartbezeigte, die ihn stufenweise zu den höchsten Ehrenstellen desOrdens führete. Er ward darinnen nach und nach, Re-visor, Rector, und Provinzial. Als endlich der p. laChaise im i^oZten Jahre verstarb: so ward der p. le Tel-lier zum Beichtvater des Königes erwählet, und zugleichein Ehrenmitglied dieserAkademie. Er ist zu la Llesche,den 2 September dieses Jahres, in einem ^jähri-gen Alter verstorben.
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