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xxvn. Des Herrn
Die Erdbeschreibung ist mit der Länge der Menschenwesentlich verbunden; ihre Schritte sind von Anfang, sowie sie es noch sind und bleiben werden, das erste Maaßderer Weiten gewesen, die unter ihren Füßen gelegen.Herr Henrion fügt also noch einö neue Tafel von geographi.schem Maaße, der ersten Erdmesser des Weltballs hinzu:und diese zwo Tafeln, die eine sehr schöne Verhältniß un-ter einander haben, sind wahrscheinlicher Weise alles, wasman jemals von z.oder 4. Folianten wird zu sehen bekom-men, auf welche er uns Hoffnung gemacht hatte.
Herrn Henrions Bescheidenheit hatte seinen Mit«brüdern sogar, lange Zeit die Quellen dieser erstaunlichenEntdeckungen verborgen. Diese war aber seine Kenntnißder morgenländischen Sprachen, auf welche er sich schonseit seiner Kindheit gelegt hatte, und deren mindester Be-sitz oftmals ein so gelehrtes Ansehen giebt. Auch selbst die-jenigen, welche sich am meisten darauf einbildeten, erstaun-ten als er im 1705. Jahre zu einer königl. Profefforftelle inder syrischen Sprache ernannt ward, und ließen in gelehrtenNeuigkeiten setzen, er wäre ernennet worden, aufdem königl.Collegio syrisch zu lernen; indem sie boshafter Weise dasWort apprenäre (lernen) misbrauchten, weiches im Fran-zösischen zuweilen mit enleiAner (lehren) gleichbedeutendist. Allein die Art, wie er dieß Amt bekleidete, hob alleZweydeutigkeit dieses Ausdruckes in kurzem auf.
So wäre es auch sehr natürlich gewesen, zu denken,daß die akademischen Uebungen, die Arbeiten im königli-chen Collegio und seine häuslichen Geschaffte, ihn bewogenhätten, die rechtlichen Uebungen bey Seite zu setzen, denener sich anfänglich gewiomet harte. Gleichwohl hat er mehrals einmal um die Stelle eines Beysitzers in der Faculrätangehalten, die er auch im 1710. Jahre, durch eine Dispu-acion und durch cinhällige Stimmen der obersten Mag!-»strarspersonen, erhielt.
Damals