zr6 xxix. Leben,
sammen reimen sollten, die bald darauf in denAufseherstcklenvorgieng, und wodurch Herr Foucaulc von der Aufsichtüber Momauban, zu der von pau, als der unterstenvon allen gesetzt ward. Herr Foucaulc, welcher die ge-heimen Ursachen seines Herrn wußte, war verschwiegen,und schien eben so bestürzt zu seyn, als die andern; bis end-lich der Wiederruff des Ediccs von Ncknces auebrach,welches Vorhaben der König schon sehr lange in seinem Ratheüberlegt hatte. Damals ließ man seiner außerordentlichenWeisheit ihr Recht widerfahren, daß er in eine Provinz,darinnen die Protestanten mächtig, angesehen, Nachbarndes Gebirges und der Gränzen waren, einen Mann gesetzthatte, welcher standhaft und fähig war, dasjenige durchseine Geschicklichkeit auszurichten, was man öffentlich mitGewalt nicht unternehmen börste.
Der Ausgang rechtfertigte die Fürsehung des Prinzennoch mehr. Herr Foucaulc war der einzige Aufseher die-ser widerspänstigen Orte, der keine gewaffnete Mannschaftverlangte: er redete viel lieber mit den Glaubensbothen das-jenige ab, was sie in ihren Controversen vorkragen sollten;indem er es sich selbst vorbehielt, die Staaksursachen zupredigen, und sowohl denenjenigen Priestern die einigeVerdienste besaßen, als auch dem dürftigen Adel, anstän-dige Gnadenbezeigungen zu Wege zu bringen. Diese Be-hutsamkeiten gelungen ihm so wohl, daß die Städte, Fle-cken und Cantons sich gemeinenweise bekehrten, und Er-laubniß begehrten, mit eigenen Händen die Kirchen niederzu reißen, die ihre Väter erbauet hakten. Ein Beyspiel,welches gar zu einzeln, auch selbst nach dem Wunsche des-jenigen war, welchem die ganze Ehre davon zugeschriebenwerden mußte.
Die Stände von Bearn waren von der Verbindlich-keit gerühret, die sie ihm schuldig waren; und verewigtenderen Andenken durch eine Münze zu seinen Ehren: aufde-ren Gegenseite sie Abgeordnete vorstelleken, die haufenweise