Band 
Dritter Theil.
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-es Herrn Foucautts. 519

der feindlichen Flotte anzubiethen schien; und auch diesesgab wieder Gelegenheit, daß Herr Loucaulc sein Aufseher«amt vertauschen mußte. Der König schickte ihn nach Caen,allwo sein Eifer, seine Klugheit und Standhaftigkeit sichnicht minder, als bisher hervorthaten. Durch seine Sorg-falt, wurden alle Bemühungen der verbundenen Flottendurchaus fruchtlos: wofern wir lange und vergebliche Be-strebungen fruchtlos nennen können, deren Zubereitung undKosten zur Zerstreuung der Unruhe dienten, die man we-gen der Schwachheit der Orte und zweifelhaften Treue derEinwohner hätte haben können.

Wenn nun in dem laufe aller dieser verschiedenen Auf-seherschaften,HerrFoucault sich damit begnüget hätte, daßer das Beste des Königes unterstützet, und allenthalben des-sen Ansehen furchtbar gemacht hätte: so würden wir eilen,auch von der Belohnung zu reden, die er endlich im 1704.Jahre durch eine Stelle als Staatörath erhalten ; welche,da sie ihn wieder nach Paris rief, ihn der Begierde seinerFreunde, und der Anmuth unserer akademischen Uebun-gen, auf immerdar wieder überlieferte. Allein, eben dieseProvinzen, die er so weislich mit so vieler Klugheit, und wennman so sagen darf, recht freundschaftlich geleistet hat, würdenglauben, wir entrissen ihn ihnen zum andern male, wenn wirnicht erst einen Theil derer Vortheile namhaft machten, da-von sie sichs für eine Ehre schätzen, daß sie sie ihm zu ver-danken haben. Er unterließ nichts, einen genauen Unter-richt von ihrem Zustande einzuziehen. Er ließ jede Schä-tzung in eine Tabelle bringen; er untersuchte das Verzeich-niß der adlichen Geschlechter, er ließ die alten und neuenansehnlichsten Gebäude abzeichnen; und indem er nachmalsseine Anmerkungen, von den natürlichen Vortheilen der Oer-ter, von ihrem Handel und ihren Früchten hinzusetzte, soward er zu seinem eigenen Unterrichte, ihr getreuer Ge-schichtschreiber.

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